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Schlesen wurde zur Fundgrube

Lüttsche Koppel Schlesen wurde zur Fundgrube

Vor gut 700 Jahren wurde Schlesen erstmals urkundlich erwähnt. Doch die ersten Siedler lebten schon weitaus früher dort, wie Ingo Lütjens vom Archäologischen Landesamt in der Einwohnerversammlung berichtete.

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Auch diese Urne wurde bei den Ausgrabungen in Schlesen gefunden.

Quelle: Ingo Lütjens/Archäologisches Landesamt

Schlesen. Rund sechs Wochen hatten die Mitarbeiter des Archäologischen Landesamts im vergangenen Jahr auf der Lüttschen Koppel gegraben, bevor die Erschließung des zweiten Bauabschnitts begann. Dabei wurde ein Urnengräberfeld aus der Eisenzeit entdeckt, berichtete Lütjens. Die rund 60 Urnen stammten aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus.

 Gefüllt waren sie mit der Asche der Verstorbenen und Grabbeigaben wie Fibeln, Nadeln aus Knochen, Kämmen aus einem Hirschgeweih sowie Perlen aus Glas. Eine Fibel war mit Silber verziert: „Das war schon eine Kostbarkeit für die Zeit“, so Lütjens. Es gab aber auch Funde aus der Altsteinzeit, die belegen, dass bereits vor rund 13000 Jahren Menschen auf dem heutigen Gemeindegebiet lebten. „Hier gab es also schon früher ein lebhaftes Treiben“, meinte Bürgermeister Harald Harländer: „Ich finde das alles sehr spannend.“

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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