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Mehr Gelb für Bordsteinkanten

Schönberg Mehr Gelb für Bordsteinkanten

Der Seniorenbeirat Schönberg hat seine Reihe der Ortsbegehungen fortgesetzt und sich jetzt den Bedürfnissen von Sehbehinderten gewidmet. Dazu haben einige Mitglieder die Situation gemeinsam mit der sehbehinderten Renate Behnke geprüft. Sie wünscht sich vor allem mehr gelbe Markierungen.

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Für die sehbehinderte Renate Behnke ist der Absatz zwischen Busspur und Fußweg eine Stolperfalle.

Quelle: Bernd Carstensen (hfr)

Schönberg. Der Seniorenbeirat hatte wie berichtet bereits Ortsbegehungen mit Senioren mit Rollator und gezielt zu Themen wie zum Beispiel Bänke und Grünanlagen sowie zur Sicherheit für Senioren auf öffentlichen Plätzen und Wegen in der Gemeinde organisiert. Damit die Mitglieder des Beirates die Situation der Sehbehinderten besser einschätzen können, haben sie jetzt Renate Behnke mit auf die Tour genommen.

Beim Umbau der Bushaltestelle vor dem Kaufhaus Stolz sei zwar sehr viel Wert auf die Barrierefreiheit gelegt worden, nach Ansicht von Renate Behnke wurde im Gegensatz zur Bushaltestelle der Bereich des Fußgängerüberwegs bei der Ampel aber nicht sehr glücklich gelöst. Der Absatz zwischen Busspur und Fußweg ist so grau wie das Pflaster davor und werde so zu einer Stolperfalle. Das anschließende rote Pflaster ist genauso hoch wie die graue Bordsteinkante und irritiere dadurch noch mehr. Hier wäre nach ihrer Ansicht eine farbliche Markierung der Bordsteinkante (weiß oder gelb) sehr hilfreich.

Mehr Markierungen wie für die Schulwege wünschenswert

Generell wies Renate Behnke darauf hin, dass die gelben Markierungen für den sicheren Schulweg auch für sie von großer Hilfe sind. Sie bedauerte, dass es davon nicht mehr gibt. Solche Markierungen auf Bordsteinkanten würden die Orientierung bei Straßenüberquerungen sehr erleichtern. Der Seniorenbeirat würde es begrüßen, wenn ähnlich wie bei der „tollen Aktion“ der EIS (Einwohnerinitiative Schönberg) für die Schulanfänger auch alle Bordsteinkanten an den Fußgängerüberwegen markiert werden könnten, sagt der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Bernd Carstensen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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