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Neuer Anlauf zur Bürgermeisterwahl

Schönberg Neuer Anlauf zur Bürgermeisterwahl

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Die beiden Bürgermeister-Kandidaten, die in Schönberg am 12. März in die Stichwahl gehen, und ihre Unterstützer sahen am Sonntagabend beide Grund zum Feiern und gehen jetzt zuversichtlich in die nächste Runde. Unsicherheitsfaktor ist die Wahlbeteiligung.

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Moment der Spannung am Wahlsonntag: Wahlleiter Stefan Gerlach schreibt das Ergebnis auf eine Tafel. Links hinter ihm der parteilose Kandidat Uwe Jacobsen, der mit 12,8 Prozent auf Platz drei landete. Für die beiden anderen Kandidaten geht es jetzt in die Stichwahl.

Quelle: Frank Peter

Schönberg. Nicht einmal jeder zweite der rund 5300 Wahlberechtigten ist am Sonntag zur Wahl gegangen. Viele hatten bei drei Kandidaten eine höhere Wahlbeteiligung als die erreichten 46 Prozent erwartet. Der Kandidat von CDU und EIS (Einwohnerinitiative Schönberg), Jörg Möllenbrock (CDU), nannte sie im bundesweiten Vergleich „beachtlich“. Bei der Bürgermeisterwahl 2013 in Schönberg lag die Wahlbeteiligung nur bei 39,4 Prozent.

Der Blick richtet sich auf die Nichtwähler

SPD-Kandidat Peter Kokocinski, der auf 39,5 Prozent (944 Stimmen) kam, setzt jetzt auch auf die Nichtwähler vom vergangenen Sonntag: „Das Potenzial für mich ist noch nicht voll ausgeschöpft.“ Jörg Möllenbrock nannte sein Ergebnis von 47,7 Prozent (1140 Stimmen) zwar eine „beachtliche Mehrheit“, sprach aber auch von einer Herausforderung, jetzt noch mehr Menschen zu motivieren, damit sich die Mehrheit bestätigt. „Ein Selbstläufer ist das nicht“, räumte Möllenbrock ein.

Wahlleiter Stefan Gerlach vom Amt Probstei dankte den Wahlvorständen für ihre „hervorragende Arbeit“. Für die Stichwahl hofft er noch auf ein paar weitere Wahlhelfer als Reserve, die sich bei ihm unter Tel. 04344/3061300 melden können.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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