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Probsteier Lokalportal soll Region verbinden

Schönberg Probsteier Lokalportal soll Region verbinden

Noch sind es überwiegend Privatleute und die meisten der mittlerweile rund 400 registrierten Nutzer des Lokalportals in der Probstei sind aus Schönberg, doch das soll sich bald ändern. „Wir möchten mit unserem Online-Netzwerk die Region enger zusammenbringen“, erklärte Sabrina Kolberg in Schönberg.

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Schönbergs Bürgermeister Dirk Osbahr (links) und Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier nutzen bereits das Lokalportal, dessen jüngste Pläne Sabrina Kolberg am Montag im Amt vorstellte.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier, Amtsdirektor Sönke Körber und Schönbergs Bürgermeister Dirk Osbahr nutzen das Lokalportal bereits. Die Gemeinde Schönberg war schon in der Startphase dabei. Inzwischen werden auch alle Neuigkeiten des Amtes automatisch vom Lokalportal übernommen.

Wie berichtet war der aus Wisch stammende Sebastian Penthin durch die Veranstaltungen zur Entwicklung des Leitbilds „Wisch 2030“ auf die Idee für ein regionales Nachbarschaftsnetz gekommen. Zusammen mit dem aus Dortmund stammenden Justin Hallauer und drei weiteren Kommilitonen in Kiel arbeitete er ein Jahr lang an der Entwicklung der Online-Plattform, für die er von einigen Ämtern eine Anschubfinanzierung erhielt. Anfang 2015 waren knapp 200 Einzelpersonen, Firmen und Vereine aus der Probstei sowie die Gemeinde Schönberg dabei.

Grundansatz des Lokalportals ist weiterhin, dass Nachbarn sich kennenlernen und austauschen, doch auch alle anderen Akteure in der Region sollen miteinander verbunden werden. „Wir hoffen eine größere Reichweite zu bekommen“, sagte Sabrina Kolberg bei dem Gespräch in der Amtsverwaltung. Alle Bürgermeister sowie alle Vereine und Initiativen aus der Region wurden zu einem Informationsabend für Donnerstag, 28. April, nach Barsbek eingeladen.

„Die Nutzer möchten Informationen“, meinte Kolberg. Deshalb sollen möglichst alle Gemeinden und Vereine einbezogen werden. Neu ist die Gruppenfunktion, über die sich Nutzer in offenen oder geschlossenen Gruppen austauschen können. Ab dem 1. Juni wird eine App es ermöglichen, das Lokalportal bequem von unterwegs zu nutzen.

Die Nutzung der Online-Plattform www.lokalportal.de ist kostenlos. „Das wird auch so bleiben“, versprach Kolberg. Für Einnahmen sollen künftig das Angebot von Premiumfunktionen wie zum Beispiel Bürgerchats für öffentliche Stellen sowie Werbung sorgen, die aber auf ein Minimum und auf lokale Anbieter beschränkt werden soll.

Seit Oktober 2015 gibt es das Lokalportal in ganz Schleswig-Holstein, seit vergangener Woche auch in Ostwestfalen-Lippe.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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