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Seebrücke braucht Schiffe

SOS aus Schönberg an Verkehrsminister Seebrücke braucht Schiffe

An der Schönberger Seebrücke sollen mit Blick auf die touristische Bedeutung wieder Schiffe verkehren. Das ist erklärtes Ziel aller Ortspolitiker. Auf Initiative der SPD-Fraktion verabschiedeten die Gemeindevertreter eine entsprechende Resolution an den Bundesverkehrsminister.

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Vergeblich wartet Seebrückenkapitän Jürgen Vorberg auf Schiffe. Das soll sich wieder ändern, meinen die Ortspolitiker. Mit einer Resolution an den Bundesverkehrsminister wollen sie den Schiffsverkehr wieder ermöglichen.

Quelle: Astrid Schmidt

Schönberg. Ziel des Papiers: Der Teilbereich der Ostsee von Schönberg bis Kappeln (bisher sogenannten Seeschiffen der Klasse D vorbehalten) soll als „Binnenschiffzone 2“ ausgewiesen werden.

 Hintergrund ist die gesetzliche Änderung aufgrund von EU-Vorschriften. Demnach müssen alle Schiffe, die außerhalb von Küstengewässern verkehren, erweiterte Sicherheitskriterien wie schlagsichere Fenster und Brandschutz für Hochseeschiffe erfüllen. Das hätte beispielsweise für die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK), deren Schiff MS „Heikendorf“ seit 14 Jahren in der Saison von Schönberg aus verkehrt hatte, eine Investition von etwa 300000 Euro bedeutet, wie Bürgermeister Dirk Osbahr erläuterte.

 Beispiele, wie andere Länder damit umgehen, gebe es in Holland. Die würden bestimmte Gewässerbereiche kurzerhand zu Küstengewässern erklären. „Das ist bei uns aber so nicht möglich“, so Osbahr weiter. Die Resolution ziele nun darauf ab, eine entsprechende Regelung zu erreichen, über die Linie zwischen Bülker Leuchtturm und Laboer Ehrenmal hinaus auch den Schönberger Strand als küstennahes Gewässer zu behandeln.

 „Die Einschränkung des Schiffsverkehrs hat negative Auswirkungen auf unseren Tourismus, von dem hier viele Menschen leben“, so SPD-Sprecherin Antje Klein.

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