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30 neue Kita-Plätze bald fertig

Schönkirchen 30 neue Kita-Plätze bald fertig

Eine gute Nachricht für die Eltern hat Schönkirchens Bürgermeister Peter Zimprich: Die Umbauarbeiten in der Kita Kleine Wunder in Hasenkamp und im Lau-Haus, zukünftig Teil der Kita Kirchenmäuse, sind kurz vor dem Abschluss. Damit schafft die Gemeinde 30 neue Plätze.

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Letzte Maler- und Tischlerarbeiten, dann ist aus dem Bewegungsraum der Kita im Hasenkamp ein neuer Gruppenraum geworden: Hier überzeugt sich Bürgermeister Peter Zimprich (links) davon, dass alles fristgerecht fertig wird, Zekpa Francis von der Tischlerei Bremert fertigt das Geländer für die Spiel-Hochebene.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Vor sechs Monaten noch sah die Situation in Schönkirchen düster aus: 55 Kinder standen auf der Warteliste für das kommende Kita-Jahr. Als schnelle Lösung war die Idee aufgekommen, den Bewegungsraum der erst vor drei Jahren eingeweihten gemeindlichen Kita Kleine Wunder im Hasenkamp zu einem Gruppenraum umzuwandeln. „Wir schaffen es, diese 20 Plätze rechtzeitig zum 1. September fertig zu haben“, freut sich der Bürgermeister. „Es hat wunderbar geklappt“, ist auch Leiterin Sabrina Wiemers erleichtert. Die Handwerker hatten die dreiwöchige Schließzeit genutzt und richtig angepackt. Bevor in den früheren Lagerraum für Geräte die Toiletten eingebaut werden können, musste erst einmal Wasser dorthin verlegt werden. 56700 Euro wurden in den Umbau investiert, 30000 Euro kostet die Ausstattung der neuen Gruppe für Kinder über drei Jahren. Damit ist diese Altersgruppe in Schönkirchen versorgt, auf der Warteliste stehen keine über Dreijährigen mehr. Der Verlust des Bewegungsraum hatte unter den Eltern der Einrichtung auch für Kritik gesorgt. Die jetzige Einrichtung sei schnell rückzubauen, versicherte Michael Spitz vom Bauamt Schrevenborn. Sozialamtsleiterin Petra Bertig rechnet aber damit, dass der Platzbedarf bis mindestens 2030 hoch bleibt.

 Für die Kleinen wird außerdem das Lau-Haus, die ehemaligen Wohnstätte des Schönkirchner Friedhofsgärtners hergerichtet. Es stand die vergangenen Jahre leer. Nun werden 80000 Euro investiert, um das Gebäude für sein neues Leben als Krippe vorzubereiten. Im Erdgeschoss entstehen Gruppenraum, Schlafraum und Sanitäranlagen für die Kinder. Das Obergeschoss soll dem Personal vorbehalten bleiben. Organisatorisch gehört die Krippe im Lau-Haus zur Kita Kirchenmäuse ganz in der Nähe. Die Renovierungsarbeiten sollen ebenfalls bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Dann fehlt allerdings noch die Ausstattung, die mit 50000 Euro veranschlagt wurde. Die Krippe wird deshalb erst zum 1. Oktober in Betrieb gehen.

 Trotz dieser Maßnahmen sind immer noch 20 Kinder unter drei Jahren auf der Warteliste. „Die Gemeinde ist bemüht, auch diese unterzubringen“, sagt Bürgermeister Peter Zimprich. Deshalb wirbt er aktuell um Tagesmütter.

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