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Umweg für die Kanalsanierung

Schönkirchen Umweg für die Kanalsanierung

Verkehrsbehinderungen durch Baustellen sind ärgerlich, aber unvermeidlich. Für Unmut sorgte aber jüngst bei einigen Gemeindevertretern in Schönkirchen, dass die Einmündung zum Mönkeberger Weg bereits abgesperrt ist, obwohl dort noch gar nicht gegraben wird.

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Die Sperrung des Mönkeberger Weges sorgt für Unmut - weil an diesem Teil der Baustelle bisher nichts nichts passiert ist und trotzdem Umwege gefahren werden müssen.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Die eigentliche Baustelle befindet sich an der Schönberger Landstraße. Dort werden im Auftrag des Abwasserzweckverband Ostufer Kieler Förde die Regenwasserleitungen erneuert. Etappenweise rückt sie Richtung Tankstelle vor. Auf Höhe der Baustelle kann der Verkehr nur einspurig passieren, deshalb regelt eine Ampel den Fluss. Diese Ampel steht inzwischen jedoch sehr nah der Einmündung zum Mönkeberger Weg. Kämen auch noch Fahrzeuge aus dem Mönkeberger Weg dazu, werde die Situation problematisch: „Es hat einen richtigen Rückstau gegeben“, erklärt Frank Günther-Schäkel, Geschäftsführer des AZV. Damit sich die wartenden Fahrzeuge vor der Ampel sicher aufstellen können, wurde die Einmündung nun vorzeitig gesperrt: „Mit dem Fortschreiten der Baustelle wäre es sowieso notwendig gewesen.“ 

Die offizielle Umleitung führt durch das Gewerbegebiet Söhren – ein großer Umweg. Findige Ortskundige wissen sich inzwischen anders zu helfen, wie man beobachten kann: Statt der offiziellen Ausweichstrecke nutzen sie die Abkürzung über die Tankstelle.

Größere Schwierigkeiten für den Verkehr werden ab Ende Mai erwartet, wenn die Baustelle die Seite wechselt: Dann werden in der Mühlenstraße neue und größere Regenwasserleitungen verlegt, die Straße muss für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden.

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