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Weiterer Haltepunkt für Hein Schönberg

Schönkirchen Weiterer Haltepunkt für Hein Schönberg

In die Diskussion um eine Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Kiel-Schönberg („Hein Schönberg“) ist wieder Bewegung gekommen. Nachdem der Bund und die Länder, wie berichtet, die Regionalisierungsmittel für den öffentlichen Nahverkehr erhöht haben, sollen die Planungen in Schönkirchen nun forciert werden.

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Das Bahnhofsgelände am Blomeweg ist aus Sicht der CDU die kostengünstigste Lösung für den geplanten Halt von Hein Schönberg in Schönkirchen. SPD und Grüne in der Gemeinde favorisieren hingegen eine Privatfläche an der Schönhorster Straße als künftigen Bahnhaltepunkt einer reaktivierten Eisenbahnstrecke Kiel-Schönberg.

Quelle: Christoph Kuhl

Schönkirchen. Zu einem der Knackpunkte bei der Planung könnte der von Landesseite vorgesehene Bahnhof/Haltepunkt in Schönkirchen werden. Favorisiert wird bisher ein Standort am Rande des Neubaugebiets Rinkenberg Ost am Ortsausgang (Schönhorster Straße). Fakt ist, dass der Grundstückseigentümer seine Flächen nicht verkaufen will. Für die CDU ist aus Sicht ihres Fraktionsvorsitzenden Eckhard Jensen das vor einiger Zeit von der Amtsverwaltung initiierte Planverfahren für einen neuen Bahnhof deshalb auch ein Schnellschuss gewesen.

 Der einzig sinnvolle Standort vor allem aus Kostengründen sei aus Sicht der CDU der bisherige Bahnhof am Blomeweg. „In Anbetracht der finanziell angespannten Situation der Gemeinde in den nächsten Jahren gibt es überhaupt keine Alternative zu diesem Standort“, so Jensen. Als Bahnhaltepunkt habe die SPD laut ihres Fraktionsvorsitzenden Kai Bellstedt immer die südliche Fläche neben dem Neubaugebiet Rinkenberg Ost favorisiert. „Schönkirchen braucht einen Standort für einen Haltepunkt, der modernen Anforderungen des Personennahverkehrs auch in Zukunft gerecht wird. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass das vorhandene Busnetz nicht ausgedünnt wird“, so Bellstedt.

 Auch für den Ortsverband und die Fraktion der Grünen liegt der Vorteil des Bahnhaltepunktes Schönhorster Straße gegenüber der Option Blomeweg in der „von uns immer wieder ins Gespräch gebrachten besseren verkehrstechnischen Anbindung“, so Grünen-Sprecher Thomas Rulle. Zusätzlich müsste die Vernetzung mit der Buslinie 200/201 optimiert werden. Für eine Übergangszeit wäre wünschenswert, dass die Bahn als Zusatzangebot offeriert wird.

 Beim angedachten Planfeststellungsverfahren für die gesamte Strecke könnten aus Sicht der Grünen auch die Bedenken und Befürchtungen der Eigentümer der an die Bahnlinie angrenzenden Grundstücke hinsichtlich etwaiger Lärmbelästigungen besser berücksichtigt werden. Insgesamt begrüßen CDU, SPD und Grüne die Wiederbelebung von Hein Schönberg. In den Reihen der CDU würden jedoch, so Eckhard Jensen, mit Blick auf die Finanzierung des Projektes und die Auswirkungen auf den VKP-Busverkehr die kritischen Stimmen zunehmen.

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