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Schritt für Schritt zur Freizeitfläche

Lütjenburg Schritt für Schritt zur Freizeitfläche

Ein Schild „Öffentlicher Bolzplatz“ ist an und für sich nichts Spannendes. In Lütjenburg allerdings schon. Der frisch aufgestellte Hinweis ist der Startschuss für die neue Freizeitfläche auf dem Kasernengelände. Der Bauausschuss der Stadt billigte am Montag weitere Arbeiten.

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Mitarbeiter des Bauhofs haben ein Hinweisschild auf den öffentlichen Bolzplatz auf dem früheren Kasernen-Gelände in Lütjenburg angebracht.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. „Wir möchten anfangen“, sagte Bürgermeister Dirk Sohn, dem man anmerkte, dass er das seit Langem diskutierte Projekt voranbringen will. Der Bauausschuss billigte seinen Vorschlag, zunächst Wanderwege auf dem zehn Hektar großen Gelände anzulegen. Der kleine Stadtpark wäre damit von allen Seiten zugänglich und mit dem Nienthal verbunden. Fest steht auch, dass am Fuß des Galgenbergs ein Pavillon für einen Grillplatz entsteht. Ihn werden im Sommer die Teilnehmer eines internationalen Jugendcamps errichten. Sohn bat darum, den Standort für die geplante Bühne festzulegen, damit im Zuge der ersten Erdarbeiten gleich Stromkabel und ein Leerrohr für eine spätere Internetanbindung (WLAN) dorthin verlegt werden können. Der eigentliche Bau der Open-Air-Anlage folgt später. „Wir wollen das Stück für Stück in Eigenleistung mit dem Bauhof erledigen.“ Die Bühne kommt demnach an den Rand des früheren Sportplatzes, der nun als Bolzplatz allen Hobby-Kickern zur Verfügung steht.

 Thomas Hansen (CDU) blieb skeptisch über die Vorgehensweise. Er möchte einen „Generalplan“ für das Gelände und einen Überblick über die zu erwartenden Kosten, vor allem für die Bühne. Hansen stimmte daher als einziger gegen die Vorschläge des Bürgermeisters. Sohn verteidigte sich mit Hinweis darauf, dass eine abgeschlossene Planung im Vorwege nur von einem Ingenieur geleistet werden könne. Und das koste Geld, das er lieber in die Anschaffung zum Beispiel von Open-Air-Sportgeräten stecken möchte.

 Insgesamt 80 Ideen von Bürgern liegen für die Freizeitfläche auf dem Tisch. Auf der Wunschliste ganz oben steht der Bau einer Bühne für Konzerte oder Kinovorstellungen. Die Stadt will einen Teil der Vorschläge im Laufe der nächsten Jahre umsetzen. In diesem Jahr stehen für das Gelände 150000 Euro bereit. Von dem Vorschlag einer Sommerrodelbahn am Galgenberg nahm der Ausschuss allerdings Abschied. Das Gelände dafür sei zu flach, die Kosten aber zu hoch (750000 Euro), wie eine Prüfung ergab.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
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