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Das Millionenprojekt ist gestartet

Schulneubau Heikendorf Das Millionenprojekt ist gestartet

Das Millionenprojekt Schulneubau in Heikendorf hat begonnen. Damit die Schüler am 4. September wieder problemlos zum Unterricht kommen können, wird die Ferienzeit dafür genutzt, die Entwässerungsrohre in den öffentlichen Fußwegen auf dem Gelände zu verlegen. Außerdem wird das Baufeld vorbereitet.

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In den Sommerferien werden schon einmal die Entwässerungsleitungen für den Schulneubau verlegt. Dafür musste der Fußweg gesperrt werden.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. „Es war eine Wunschvorstellung der Gemeinde, dass die Maßnahme schon in den Sommerferien umgesetzt wird“, erklärte Mirco Schablack vom Amt Schrevenborn und freut sich, dass es kurzfristig doch geklappt hat. Sonst wäre man mit der Sperrung des Weges an der Offenen Ganztagsschule/Mensa in die Schulphase geraten oder hätte auf die Herbstferien warten müssen. Ursprünglich war ein späterer Baubeginn vorgesehen gewesen.

Der vierstöckige Neubau, in dem dem dann alle zehn Klassenstufen der Grund- und Gemeinschaftsschule Platz haben sollen, entsteht im hinteren Bereich des heutigen Geländes am Neuheikendorfer Weg. Ein altes Gebäude wurde bereits in den Osterferien von der Gemeinde abgerissen und die Klassen in die gelben Containern auf dem Schulhof umgesiedelt. 13,42 Millionen Euro soll die neue Schule kosten – umgesetzt wird sie von der Firma Goldbeck Public Partner mit Zentrale in Bielefeld, die deutschlandweit schon mehr als 30 Schulen gebaut hat.

„Eine Teilbaugenehmigung für den Tiefbau haben wir auch schon“, berichtet Andreas Scheffler aus der Abteilung Schulen und Handelsimmobilien bei Goldbeck, der gerade vor Ort in Heikendorf Bewerbungsgespräche geführt hat, um die Bauleitung mit Kollegen aus der Region zu verstärken. Deshalb kann nun parallel zur Rohrverlegung auf dem eigentlichen Baufeld schon die Vorbereitung des Fundaments beginnen. Mit dem Start des Hochbaus rechnet Scheffler Mitte Oktober. Ende 2018 soll die neue Schule und der erste Teil der Außenanlagen fertig sein.

„Das ist ein Riesenprojekt“, sagt Schablack über den Schulneubau. Rund 750 Kinder und Jugendliche besuchen die Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf. Sobald der Neubau steht, sollen die alten Gebäude abgerissen werden. Das Gelände am Schulredder soll dann anders genutzt werden – wie, darüber wird in Heikendorf noch heftig diskutiert.

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