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Abitur für Albert-Schweitzer-Schüler

Schwentinental Abitur für Albert-Schweitzer-Schüler

Der letzte weiße Fleck in der Bildungslandschaft des Kreises Plön ist verschwunden. Mit dem Kooperationsvertrag zwischen der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule in Schwentinental und dem Berufsbildungszentrum Plön (BBZ) hat jeder Schüler im Kreis die Garantie, sein Abitur innerhalb der Kreisgrenzen zu erlangen.

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Der letzte Kooperationsvertrag zwischen dem Berufsbildungszentrum und einer Gemeinschaftsschule im Kreis Plön ist unter Dach und Fach. Vordere Reihe von links: Schwentinentals Bürgermeister Michael Stremlau, Landrätin Stephanie Ladwig und die Vorsteherin des Amts Selent/Schlesen, Ulrike Raabe. Hintere Reihe von links: BBZ-Schulleiter Axel Böhm, Judith Prus (Berufliches Gymnasium), Rainer Lembke (Albert-Schweitzer-Schule), Heike Merckens (stellvertretende Schulleiterin in Selent) und Schulrat Stefan Beeg.

Quelle: Peter Thoms

Plön. Dass die Gemeinschaftsschule in Schwentinental der letzte mögliche Kooperationspartner des BBZ ist, liege daran, dass man im vergangenen Jahren die Kräfte auf ein anderes Projekt gebündelt hatte – auf die Fusion mit der Selenter Schule, so Landrätin Stephanie Ladwig. Grünes Licht habe der Kreistag bereits im Juli vergangenen Jahres gegeben. Aber auch für den „Nachzügler“ gelte, dass es ein Win-win-Situation für Eltern, Schüler, Schulen, BBZ und das Schulsystem allgemein gebe. Schulrat Stefan Beeg begrüßte ebenfalls das letzte Glied in der Bildungskette, das von den positiven Erfahrungen bisheriger Kooperationen profitieren werde. Es sei beispielhaft im Land, dass die Schüler bis zum Ende ihrer schulischen Ausbildung begleitet würden. BBZ-Schulleiter Axel Böhm erinnerte daran, dass man mit den Schwentinentalern schon lange im Gespräch sei. Seine Kollegen seien noch länger Stammgäste bei Informationsveranstaltungen in den Schulen in Schwentinental und Selent.

 Die Vorsteherin des Amts Selent/Schlesen, Ulrike Raabe, freute sich über den vorläufigen Schlussstrich unter der wechselvollen Geschichte der Selenter Schule. Dank der Fusion mit der Schwentinentaler Schule könne man den Kindern im Amtsbereich eine Gemeinschaftsschule anbieten – ohne den starken Partner gäbe es in Selent nur noch eine Grundschule. Und mit dem neuen Vertrag sei ein „Rundum-Paket“ geschnürt worden. Der Schwentinentaler Bürgermeister, Michael Stremlau, sprach von einem „tollen Tag“ für seine Stadt, da Schwentinental alleine höchstens eine ganz kleine Oberstufe gestemmt hätte. Die gute Arbeit des Berufsbildungszentrums in Plön habe er bereits vor seiner Wahl zum Bürgermeister als Geschäftsführer des Jobcenters in Kiel kennen und schätzen gelernt.

 Rainer Lembke lobte jede Art von Kooperation: Der stellvertretende Leiter der Albert-Schweitzer-Schule nutzt Urlaube auch, um andere Schulsysteme kennenzulernen. So wurde er im australischen Perth Zeuge der guten Zusammenarbeit einer Firma mit einer Schule, in der 280 Schüler aus 100 Nationen unterrichtet wurden. Die Firma stellt regelmäßig Mitarbeiter für ein Lesetraining ab und sorgt so für eine Verbesserung von Lernbedingungen.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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