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Keine Lösung in Sicht

Bahnhofsstaße: Keine Lösung in Sicht

Auf das Datum 1. Januar 2016 sehen Geschäftsleute in der Bahnhofsstraße, Pendler, Verwaltung und Stadtvertreter von Schwentinental mit Sorge. Denn dann wird das Parken am Bahnhof kostenpflichtig, wenn auch nur mit einem Euro pro Tag. Alle fürchten, dass sich die Verkehrssituation weiter verschlechtert.

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Bus, Lieferverkehr, Kunden – in der Bahnhofsstraße von Schwentinental ist es meist eng, und Parkplätze sind Mangelware.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental.  Die Vorgeschichte ist bekannt: Ende 2012 verkaufte die Bahn das gesamte Bahnhofsgelände inklusive Gebäude und Stellplätze an die Familie Erdogan, Inhaber der Raisdorfer Immobilien GmbH. Bis Ende 2015 gilt aber noch der Pachtvertrag der Stadt mit der Bahn. Der aktuell noch kostenfreie Parkplatz wird von Pendlern, Kunden und Mitarbeitern genutzt. Das Thema war bereits im Sommer Gegenstand einer Diskussion des HGV, denn bereits jetzt haben Kunden es oft schwer, ihr Auto legal abzustellen, wenn sie dort Besorgungen machen wollen.

 An der damals bekanntgemachten Gebührenregelung habe sich nichts geändert, heißt es auf Nachfrage von Raisdorf Immobilien: Es bleibe bei einem Tarif von einem Euro am Tag. Einige Geschäftsleute aus der Bahnhofsstraße hätten außerdem nachgefragt und bereits Dauerparkplätze für ihre Mitarbeiter reserviert, damit diese nicht die Stellplätze für Kunden vor der Tür blockieren.

 Die große Hoffnung der Geschäftsleute, das zeigte sich auch auf der jüngsten HGV-Jahreshauptversammlung, ruht auf der „Aussiedlung“ der Feuerwehr: Dann könnte diese Fläche in zentraler Lage völlig neu entwickelt werden – inklusive Parkmöglichkeiten. Die Stadt ist bereits seit Längerem auf der Suche nach Alternativstandorten und hat dazu auch ein Gutachten in Auftrag gegeben. „Wir haben den Entwurf jetzt vorliegen, er wird gerade Korrektur gelesen. Das Gutachten soll noch in diesem Jahr verteilt und Anfang des kommenden Jahres besprochen werden“, so Regina Blöcker von der Stadtverwaltung. Ein Umzug ist auch der Wunsch der Feuerwehr selbst: Das Gebäude ist mangelhaft, Stellplätze für die Einsatzkräfte im Notfall meist nicht vorhanden. Und wenn auch noch Lieferverkehr im Weg steht, kommt sie mit ihrem Drehleiterfahrzeug gar nicht auf die Straße.

 Bis sich grundsätzlich etwas ändert, kann es allerdings noch dauern. Anwohner des Hans-Gloede-Wegs, einer engen Seitenstraße, fürchten, dass so mancher Pendler künftig die Parkgebühr sparen und sein Auto stattdessen bei ihnen abstellen will. Im Verkehrsausschuss wurde nun beschlossen, dass in dem Weg künftig nur noch Anwohner parken dürfen. Eine entsprechende Beschilderung soll aufgestellt werden. Im Ausschuss wurde allerdings kritisiert, dass eine solche Maßnahme nur Sinn mache, wenn auch entsprechend kontrolliert werde. Da Schwentinental keine eigene Politesse hat, darf dies nur die Polizei.

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