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Die Stadt soll von innen wachsen

Schwentinental Die Stadt soll von innen wachsen

Etwa 15 Hektar Gewerbefläche und 370 Wohneinheiten – um so viel könnte Schwentinental in den kommenden 30 Jahren wachsen. Diese Zahlen nannte Oliver Kühle vom Büro B2K bei der ersten öffentlichen Vorstellung des neuen Flächennutzungsplanes für die Stadt am Montagabend im Bauausschuss.

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Zieht sich die Bebauung in Raisdorf künftig bis zur Buswendeschleife am Ende des St.-Annen-Weges? Darüber wird im Rahmen des neuen F-Plans diskutiert.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Gut ein Jahr lang hatte eine Arbeitsgruppe bereits an dem Entwurf gefeilt. „Vieles ist konsensual entschieden worden“, so Bürgermeister Michael Stremlau über diese Treffen.

 Noch stehen über dem Planentwurf einige Fragezeichen: So fehlt noch das Ergebnis des Schallgutachtens für den zentralen Bereich zwischen B76/Preetzer Chaussee/Ritzebeker Weg. Darin enthalten ist das von der Stadt jüngst aufgestellte B-Plangebiet 67. Welche konkreten Möglichkeiten der Schallschutz dort überhaupt zulässt, kann erst auf der nächsten Bauausschusssitzung am 22. September vorgestellt werden. „Das ist die interessanteste Fläche“, so der Ausschussvorsitzende Herbert Steenbock.

 Nicht weiter berücksichtigt ist auch der Bereich des Ostseeparks, da der neue Bebauungsplan dafür ohnehin im Abstimmungsverfahren ist. Die zu erwartenden Neubauten aus den jüngst verabschiedeten B-Plänen am Oppendorfer Weg, auf der alten Hofstelle Jungjohann sowie Im Jürn in Raisdorf und dem an der Untersten Koppel/An der Bek in Klausdorf sind in den Zahlen bereits enthalten (insgesamt etwa 180 Wohneinheiten). Neben den noch unklaren Möglichkeiten zwischen Preetzer Chaussee und Ritzebeker Weg zeigt der F-Plan-Entwurf eine Fläche am Ende des St-Annen-Weges als einzige größere Option für ein zukünftiges Neubaugebiet – im Arbeitskreis „heiß umstritten“, wie Kühle verriet.

 Neue Häuser könnten aber im Innenbereich entstehen. Zum einen hat das Planerteam rund 40 Baulücken identifiziert. Zum anderen gebe es diverse Möglichkeiten der Nachverdichtung durch Hinterlandbebauung und auf dem Raisdorfer Kleingartengebiet. Kühle betonte, diese Bereiche sollten „nicht automatisch bebaut werden“, sondern seien lediglich zur Prüfung mit aufgeführt. Aber auch im anstehenden Generationswechsel sieht er Potenzial. Mithilfe des Zensus hatte er eigentlich gehofft, sogenannte „Goldene-Hochzeit-Siedlungen“ ausmachen zu können, wo in absehbarer Zeit Raum für junge Familien frei werden könnte. Auf die Daten wartet er allerdings noch.

 Die Umfrage unter den Unternehmen hatte zuletzt auch Flächenbedarf für Gewerbe gezeigt. Der Wunsch wurde gehört: An drei Stellen könnten bereits vorhandene Gewerbegebiete ausgeweitet werden, in Dreikronen, an der Lise-Meitner-Straße und zwischen B76 und Preetzer Chaussee – letzteres abhängig vom Schallgutachten.

 „Eine riesige Entwicklung zur Großstadt sieht der Entwurf nicht vor“, so Kühle. Vorgesehen sei, dass Schwentinental in kleinen Schritten von innen wachsen solle und nicht an den Enden. Langfristiges Ziel sei auch eine bauliche Verbindung der beiden früheren Kommunen Raisdorf und Klausdorf. Zahlreiche weitere Flächen seien geprüft und wieder verworfen worden – meist aus Naturschutzgründen, um die Biotopvernetzung durch Grünachsen nicht zu gefährden.

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