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Erst Halle, dann Freibad?

Schwentinental Erst Halle, dann Freibad?

Kehrtwende in Sachen Freibadsanierung in Schwentinental: Nach der Vorstellung des Konzepts am Montagabend waren noch zu viele Fragen offen. In der Stadtvertretung am Donnerstagabend schlug Bürgermeister Michael Stremlau deshalb vor, die Sanierung der Kleinschwimmhalle vorzuziehen.

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Hausmeister Sven Marten spült den Filter der Klausdorfer Lehrschwimmhalle.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Nach dem jüngsten Konzept hätte die Freibadsanierung 3,3 Millionen Euro netto gekostet, ohne Puffer für unvorhergesehene Probleme. In den bisherigen Planungen waren aufgrund früherer Zahlen aber nur 2,7 Millionen Euro vorgesehen. Die Sanierung müsse auf solide Füße gestellt werden, so der Bürgermeister angesichts der Kostensteigerung. Die Maßnahmen im Freibad sollen nun um ein Jahr verschoben werden. Es soll am 1. Mai 2017 noch einmal in alter Form öffnen.

 Das kleine Bad an der Klausdorfer Grundschule hat rund 39.000 Nutzer im Jahr, sowohl Schulen als auch Vereine. Wie im großen Freibad ist aber auch die Filtertechnik der kleinen Halle sanierungsbedürftig und war schon mehrfach ausgefallen. Ursprünglich war die Sanierung aus finanziellen Gründen auf 2018 verschoben worden.

„Die Ausschreibung könnten wir noch in diesem Jahr auf den Weg bringen“, so Stremlau. Damit ließe sich auch ein Teil der bereits bewilligten Landeszuschüsse zur Schwimmbadsanierung erhalten, die ursprünglich für das Freibad beantragt worden waren, und „der Schwimmunterricht wäre gesichert“. Die Kosten für die neue Filtertechnik und eine energetische Sanierung der großen Fensterfront werden auf 280.000 Euro geschätzt.

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Schwentinental
Foto: Das Konzept für eine 3,9-Millionen-Euro-Sanierung des Raisdorfer Freibads sieht kleinere Wasserflächen vor.

Nur noch 25 Meter Länge für die Schwimmer, aber viele Extras im flachen Becken und eine Wasseraufbereitung nach neuestem Stand der Technik: Das könnte Schwentinental bekommen, wenn das Freibad für 3,9 Millionen Euro brutto saniert wird.

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