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Freibad-Verein plant Bürgerbegehren

Schwentinental Freibad-Verein plant Bürgerbegehren

Nach endlosen politischen Diskussionen geht es jetzt zur Sache: Neben dem Bürgerbegehren für eine lebendige Bahnhofstraße ohne Feuerwehrgerätehaus wird in Schwentinental ein zweiter Antrag vorbereitet - für eine schnelle Sanierung des Raisdorfer Freibades.

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Das Freibad Raisdorf ist in die Jahre gekommen. Die große Rutsche kann nicht mehr benutzt werden, stattdessen steht eine aufblasbare Rutsche bereit.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental / Raisdorf. „Ich war entsetzt“, formulierte Niels Blunck, Vorsitzender des Vereins „Freibad Schwentinental hat Zukunft“ seine Eindrücke von der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Dort waren am Montag Ideen unter anderem für den Neubau eines Naturbades für rund 2,97 Millionen Euro von Stadtwerke-Geschäftsführer Jens Wiesemann vorgestellt worden, die finanzielle Verantwortung für Investitions- und Betriebskosten blieb offen. „Es fehlten Konzepte zur Umsetzung und Ideen, wie man die Einnahmen verbessern könnte“, kritisierte Blunck.

Möglicher Bürgerentscheid im Mai 2018

Um das Freibad seinem Schicksal nicht selbst zu überlassen, waren sich zahlreiche Teilnehmer einer offenen Diskussionsrunde zum Thema „Quo vadis Freibad?“ im Restaurant „Ihr Grieche“ zwei Tage nach der Sitzung schnell einig, dass sie selbst handeln müssen. Als Termin für einen möglichen Bürgerentscheid haben sie die Kommunalwahl im Mai 2018 im Blick. Doch zuvor müssen im Rahmen eines Bürgerbegehrens mehr als 1000 Unterschriften (10 Prozent der Schwentinentaler) im Freibad oder vor den Supermärkten gesammelt werden. Spontan meldeten sich viele Freiwillige. „Wenn das so weitergeht, sehe ich wirklich gute Zeiten auf das Freibad zukommen“, freute sich Niels Blunck.

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