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Frischer Asphalt für die B 76

Schwentinental Frischer Asphalt für die B 76

Es geht voran auf der B76-Baustelle in Schwentinental. Seit Montag wird dort die erste von insgesamt drei Asphaltschichten aufgebracht. Damit stehen die Arbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Schwentinental/Preetz kurz vor dem Abschluss.

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Die B76 bei Schwentinental wird wieder schwarz: Mit zwei Fertigern wird die erste von drei Schichten aufgebracht.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Voraussichtlich in der ersten Augustwoche soll die Erneuerung der Fahrbahn Richtung Kiel beginnen. „Wir sind gut im Zeitplan“, so Matthias Paraknewitz, Leiter der Niederlassung Rendsburg des Landesbetriebs Straßenbau.

 Zähflüssig fließt der 150 Grad heiße Asphalt auf die schon vergangene Woche aufgebrachte Bitumenschicht. Zwei Fertiger nebeneinander decken die gesamte Fahrbahnbreite ab. Ein Lkw nach dem nächsten kommt angefahren und bringt Asphalt-Nachschub: 6200 Tonnen dieses Materials würden allein für die erste Schicht benötigt, verrät Einbaumeister Torsten Drögsler von der Firma Eurovia. Unter Asphalt verschwinden auch die Brückenbauwerke (Klosterweg und L52), die Übergänge waren bereits vergangene Woche vorbereitet worden. Am Mittwoch bekommt die Auffahrt Schwentinental-Nord ebenfalls wieder einen Belag.

 Ab Donnerstag wird die nächste Schicht, die Bindeschicht, aufgebracht – 4000 Tonnen, so Drögsler. In der kommenden Woche soll dann die Deckschicht und der Wasserlauf, eine 1,4 Kilometer lange Rinne aus Guss-Asphalt, folgen. Wie schnell die Arbeiten vorangehen, hängt allerdings auch vom Wetter ab, denn insbesondere bei der hochwertigen letzten Schicht darf es nicht regnen. Als letzte Maßnahme auf dieser Fahrspur sind Markierungs- und Bankettenarbeiten geplant.

 Dank des flexiblen Verkehrsleitsystems und der insgesamt drei Fahrspuren kam es während dieser Phase seltener zu Staus als während der Arbeiten am Entwässerungssystem, als nur zwei Spuren zur Verfügung standen. „Das Verkehrsleitsystem hat sich bewährt“, findet Schwentinentals Bürgermeister Michael Stremlau. Er habe auch keine Klage aus den Unternehmen gehört, alle seien weiterhin erreichbar gewesen. Wie berichtet, stehen den Pendlern morgens zwei Spuren Richtung Kiel und abends zwei Spuren Richtung Preetz zur Verfügung. Für Verkehr auf den Nebenstraßen sorgte aber die gesperrte Auffahrt Schwentinental-Nord.

 Der Umbau des flexiblen Sicherungssystems ist für die letzte Juliwoche geplant. „Dabei wird es in einer Überleitungsphase von wenigen Tagen noch einmal eng für den Verkehrsteilnehmer“, so Paraknewitz. Die drei Spuren ziehen dann auf die neue Fahrbahn um. Paraknewitz lobt die Autofahrer: „Sie haben sich sehr diszipliniert verhalten.“

 Auf dem nächsten Bauabschnitt stehen dieselben Maßnahmen an wie auf dem aktuellen Stück: Kompletter Abriss der alten Schicht und neuer Aufbau. Auch die Abfahrt Schwentinental-Nord wird dann gesperrt. Für Verzögerungen könnte noch die Untersuchung des Kampfmittelräumdienstes sorgen. Dennoch zeigte sich Paraknewitz optimistisch, dass der Bauabschnitt vor Wintereinbruch fertiggestellt werden kann.

 Die neue Fahrbahndecke soll der starken Belastung durch den Schwerlastverkehr besser gewachsen sein. Mitsamt Kiesschicht unter dem Asphalt soll sie 65 Zentimeter dick werden und damit fast doppelt so stark wie die ursprüngliche von 1975. Verdoppelt hat sich seit dem Bau aber auch der Verkehr, heute nutzen 46000 Fahrzeuge diese Strecke.

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