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Frühling im Wildpark

Schwentinental Frühling im Wildpark

„Endlich dürfen die Hühner wieder raus“, freut sich Tierpflegerin Gesche Wunsch vom Wildpark in Schwentinental. Die Stallpflicht ist aufgehoben. Das freut auch die Besucher, die seit Ferienbeginn wieder zahlreicher werden.

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Tierpflegerin Gesche Wunsch freut sich: Dreifachen Nachwuchs hat diese Damara-Ziege im Wildpark Schwentinental.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Seit einem Jahr dürfen die Spaziergänger den Ponys, Eseln, Schafen und Ziegen im Park nur das Futter aus den Automaten im Park anbieten. Zu viele Tiere waren früher krank geworden, weil sie die von Besuchern verfütterten Nudeln und anderes nicht vertragen hatten. Gesche Wunsch zieht eine positive Bilanz der strengen Regel: „Wir haben deutlich weniger Koliken“, sagt sie. Vor den Feiertagen werden die Automaten auch noch einmal mit Schachteln aufgefüllt. „Wenn das Automatenfutter leer ist, bitte nicht böse werden. Wir legen nach, sobald es geht“, versichert die Tierpflegerin. Ihr Tipp für Besucher: Das Tierfutter gibt es inzwischen auch am Kiosk neben dem Abenteuerspielplatz.

Dreifach-Nachwuchs bei Ziege Paula

Erst mal nur Muttermilch trinkt der Nachwuchs von Damaraziege Paula. Es sind Drillinge. Auch die Ziegen im Streichelzoo haben schon Nachwuchs, darunter Drillinge und Zwillinge, und ein paar „Osterlämmer“ gibt es auch schon. Aus einem Wurf von sieben überlebten sechs kleine Frischlinge im Wildschweingehege, streng bewacht von der Bache.

Ins Auge fällt auch eine andere Neuerung: Große, handgeschnitzte Schilder schmücken die Gehege. Gefertigt hat sie Christian Borchers vom Bauhof während der Wintermonate. Der gelernte Gärtner, 61, ist seit 24 Jahren beim Bauhof, vor der Fusion in der Gemeinde Klausdorf. Früher gehörte das Fällen zu seinen Aufgaben, und über das Holz kam er zur Schnitzerei. Als Vorlage für die Tier-Portraits dienten unter anderem eigene Fotos: Borchers hat einen Jagdschein, geht aber heute nur noch mit der Kamera auf die Pirsch.

Wildpark Schwentinental

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