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Großbaustelle Gemeindehaus

Schwentinental Großbaustelle Gemeindehaus

Die Kinder würden die Räume wohl nicht wiedererkennen: Das Gemeindehaus der Kirche in Klausdorf, lange Zeit hauptsächlich von der Kita belegt, ist gerade Großbaustelle. Künftig soll es komplett der Gemeindearbeit zur Verfügung stehen.

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Das Klausdorfer Gemeindehaus ist zurzeit Baustelle. Pastorin Ebba Stockhausen steht in dem ehemaligen Kinderwaschraum, in den das Kirchenbüro einziehen wird.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. „Die Gruppen haben sich lange mühsam über Wasser gehalten. Sie werden das Haus freudig beziehen“, sagt Pastorin Ebba Stockhausen. Auch das Kirchenbüro wird dann aus der Dorfstraße ins Gemeindehaus wandern, in den Raum gleich links neben dem Eingang. Nichts erinnert dort mehr an den früheren Kinder-Waschraum. Unter einer winterfesten Holzverkleidung befindet sich bereits der Durchbruch für ein Fenster zum Eingangsbereich: „Dann kann Frau Trede sehen, wer kommt“, erklärt die Pastorin die Neugestaltung des Arbeitsplatzes ihrer Mitarbeiterin.

 Unter der Leitung von Architekt Edgar Schwinghammer wird der Toilettentrakt komplett verändert, es wird auch ein rollstuhlgerechtes Abteil geben. Ein Streifen des großen Saals wurde für ein Stühlelager und eine neue Teeküche abgetrennt. Noch nicht fertig ist die Treppe, die auf den Dachboden führen soll: Dadurch will die Gemeinde die Lagermöglichkeiten besser nutzen. Ins Untergeschoss dürfen die Jugendlichen mit ihren Aktivitäten einziehen.

 Der neue Raum-Luxus wurde möglich durch den Auszug des Kirchenkindergartens in den Neubau am Ruschsehn. „Endlich steht das Haus für die Gemeindearbeit zur Verfügung“, freut sich die Pastorin. Finanziert wird der 225 000 Euro teure Umbau aus der vorher angesparten Baurücklage, den die Klausdorfer bei ihrem Wechsel aus dem Kirchenkreis Kiel nach Plön-Segeberg 2009 ausgezahlt bekamen. „Wir haben viel bewegt, auch viel Geld – das war nach 50 Jahren aber auch nötig“, sagt Stockhausen. Zuvor war bereits das Pastorat saniert worden.

 Eine überraschende Entdeckung machte Stockhausen, als sie die alten Unterlagen durchsah: Die Bronzeplastik am Gemeindehaus, die St. Georg zeigt, stammt von dem Raisdorfer Fritz During. „Ich habe die Quittung gefunden“, sagt Stockhausen, 1500 Mark erhielt der Künstler dafür. Die Raisdorfer Kirchengemeinde besitzt ein Kruzifix von During, das inzwischen im Haus der Kirche hängt.

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