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Neue Ideen fürs Freibad

Schwentinental Neue Ideen fürs Freibad

Erste Ideen zur Sanierung des Raisdorfer Freibades in Schwentinental liegen auf dem Tisch. „Alle legen Wert auf Familienfreundlichkeit, haben eine großzügige Beckenlandschaft und die Sanierung der Rutsche berücksichtigt“, lobte Jens Wiesemann (Stadtwerke). Doch ein Vorschlag fand besonders Anklang.

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So wie hier 2011 das Naturerlebnisbad "Kemnather Land" in Immenreuth in der Oberpfalz realisiert wurde, könnte ein ähnliches Naturbecken in Raisdorf mit Ruhezonen, Sand und Planschbereich aussehen. Auch die große Rutsche würde in das Konzept integriert werden.

Quelle: EKO-PLANT

Schwentinental / Raisdorf. Bei der öffentlichen Präsentation im Hauptausschuss vorgestellt wurde von der Firma PGH aus Hildesheim eine Variante mit zwei Folienbecken (3,61 Millionen Euro netto) und alternativ ein Mehrzweck-Folienbecken (3,41 Millionen Euro netto). Außerdem: Ein Edelstahl- (3,91 Millionen Euro netto) und Folienbecken (3,30 Millionen Euro netto) oder ein Naturbad (2,86 Millionen Euro netto) der Firma Antec aus Koblenz.

Hessische Firma schlägt Naturbecken vor

Der klare Favorit aus Sicht der Stadtwerke ist jedoch ein Naturbecken für rund 2,97 Millionen Euro netto der Firma Eko-Plant aus Neu-Eichenberg, das rein biologisch und ohne Chlor betrieben werden kann. „Dieses Becken hätte ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der Region und würde die Chance bieten, auch neue Gäste anzuziehen“, so Wiesemann.

Finanzierung noch unklar

Unklar bleibt jedoch weiterhin die Finanzierung eines solchen Projekts. Der Geschäftsführer betonte, dass die Stadtwerke Schwentinental das geschätzte Defizit von rund 368.000 Euro für Betriebs- und Personalkosten nicht alleine tragen würden. Auch die Mehrheit in der Stadtvertretung hält sich angesichts einer voraussichtlichen Verschuldung von rund 25 Millionen Euro im kommenden Jahr (inklusive Freibadsanierung und Neubau Feuerwehrgerätehaus) zurück.

Von Nadine (scae) Schättler

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