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Raumnot zwingt Schüler auf die Flure

Schwentinental Raumnot zwingt Schüler auf die Flure

Von Bullerbü keine Spur: Die Astrid-Lindgren-Schule im Schwentinentaler Ortsteil Klausdorf platzt aus allen Nähten.

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Keine Lernatmosphäre für Förderschüler: Die Differenzierungsräume auf den Fluren der Astrid-Lindgren-Schule entsprechen nicht den pädagogischen Anforderungen.

Quelle: Nadine Schättler

Schwentinental. Zu wenig Räume, bröckelnder Putz und die pädagogischen Anforderungen für differenzierten Unterricht fordern Schüler und Lehrer an der Grundschule gleichermaßen heraus. „Wir arbeiten mit unseren Förderschülern auf offenen Fluren ohne Tafel und Licht“, erklärte Schulleiter Matthias Deutschendorf bei einem Rundgang mit dem Schulausschuss der Stadt Schwentinental. Insgesamt 222 Kinder seien derzeit an der Astrid-Lindgren-Schule angemeldet (davon 15 Prozent aus Kiel). Von ihnen besuchen 170 Schüler die betreute Grundschule im Untergeschoss. „Ich musste immer mehr Räume abgeben“, beklagte Deutschendorf, der bereits im vergangenen Jahr in einer Bedarfsanalyse für die Verwaltung ein Minus von 13 Räumen angegeben hatte.

Trotz eines Anbaus und einer energetischen Sanierung verschärft sich nach Auskunft des Schulleiters die Situation angesichts steigender Schülerzahlen auch in der Nachmittagsbetreuung. Zudem gebe es im Inneren des Gebäudes einen hohen Renovierungsbedarf. „Das ist alles Flickschusterei“, so Deutschendorf. Der Ausschuss für Schule, Kultur, Paten- und Partnerschaften möchte jetzt ein möglichst kostengünstiges Sanierungskonzept für alle Schwentinentaler Schulen an einem runden Tisch erarbeiten. In der nächsten Sitzung des Schulausschusses soll ein Termin von der Verwaltung vorgeschlagen werden.

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