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Zusammenwachsen an der Preetzer Chaussee

Schwentinental Zusammenwachsen an der Preetzer Chaussee

Bis die Schwentinentaler Ortsteile in den Köpfen zusammengewachsen sind, wird es möglicherweise noch eine Generation dauern. Auf dem Stadtplan könnte es schneller gehen: An der Schnittstelle der Siedlungsgebiete ist ein großes neues Wohngebiet mit rund 280 Wohneinheiten geplant.

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Schwentinental wächst - an der Preetzer Chaussee.

Quelle: Guntram Blank Architekturbüro

Schwentinental. Im Stadtentwicklungsausschus am Montagabend stellte Planer Guntram Blank den aktuellen Stand des Gestaltungskonzeptes vor. Das Vorhaben ist in drei Teilbereiche gegliedert: Zwei liegen nördlich der Preetzer Chaussee, ein Teil der Fläche gehört der Stadt. Für diese Bereiche ist bereits ein neuer Bebauungsplan aufgestellt worden, der B-Plan 67. Etwa 136 Wohneinheiten hätten dort Platz. Dazu kommt das Gelände südlich der Preetzer Chaussee, das in privater Hand ist und etwa 142 Wohneinheiten beherbergen könnte. Vorgesehen sind sowohl Mehrfamilienhäuser, die zu beiden Seiten der Preetzer Chaussee platziert werden und günstigen Wohnraum bieten sollen, aber auch Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser. Das neue Gebiet soll mit Ringstraßen und fußläufigen Verbindungen erschlossen werden.

Bei der Planung muss der Verkehrslärm berücksichtigt werden

Das Vorhaben füllt die jetzt noch grüne Lücke zwischen dem Gewerbegebiet Wasserwerksweg und der Wohnbebauung am Rand des Klausdorfer Siedlungsgebietes: „ Durch die Bebauung wird sich der Charakter der Preetzer Chaussee deutlich verändern“, so Blank. Bei der Planung muss der Geräuschpegel des Verkehrs und des vorhandenen Gewerbes berücksichtigt werden – ein Teil kann deswegen möglicherweise noch nicht oder nur mit speziellen Schutzmaßnahmen bebaut werden. Erste Untersuchungen dazu haben bereits stattgefunden. Die vorhandenen Betriebe hätten laut Planer keine Einschränkungen zu befürchten. Das nördliche Ende des Geländes, das sich bis zum Ritzebeker Weg hinzieht, soll nicht bebaut werden: Dort, am tiefsten Punkt, könnte ein Regenrückhaltebecken entstehen.

Nach dem grünen Licht des Ausschusses wird die Planung nun fortgeführt. Es müssen noch diverse Untersuchungen durchgeführt werden, unter anderem wird ein detailliertes Lärmprofil benötigt.

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