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Zuschuss für Freibadsanierung

Schwentinental Zuschuss für Freibadsanierung

In einem Monat öffnet das Freibad in Schwentinental – zur letzten Saison mit der alten Technik. Am Donnerstag kam ein Gast mit einem willkommenen Geschenk vorbei: Innenminister Stefan Studt überbrachte den Förderbescheid über 250 000 Euro für die Erneuerung von Becken und Wasseraufbereitung.

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Innenminister Stefan Studt (rechts) überbrachte persönlich den Förderbescheid für die Freibadsanierung. Schwentinentals Bürgermeister Michael Stremlau (Mitte) und Jens Wiesemann, Geschäftsführer der kommunalen Stadtwerke, freuen sich über den Zuschuss.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Die 50 Meter-Bahn Bahn des Freibades wird von Sportlern besonders geschätzt. Je nach Sommerwetter besuchen 55 000 bis 75 000 Gäste pro Saison die Anlage im Schwentinepark, wo man tatsächlich auch am 1. Mai schon ins Wasser gehen kann, weil es auf 23 Grad beheizt wird. Doch die Technik ist mittlerweile 45 Jahre alt, die beliebte Riesenrutsche konnte schon in den vergangenen Jahren nicht mehr genutzt werden.

Schon der zweite Scheck aus dem Sanierungsprogramm

Schwentinental ist nicht allein: Von den landesweit 293 Hallen-, Frei – und Naturbädern haben 139 Sanierungsbedarf angemeldet, das sind 47,44 Prozent. „Mit den bereitgestellten Fördermitteln kann dieser Sanierungsstau effektiv abgebaut werden“, sagte Studt. Das Programm für kommunale Schwimmsportstätten wurde in diesem Jahr von 2 auf 2,75 Millionen Euro aufgestockt. Die Förderquote beträgt 50 Prozent, maximal gibt es 250 000 Euro. Für Schwentinental ist das schon der zweite Scheck aus dem Sanierungsprogramm: Im vergangenen Jahr gab es 140 000 Euro für die Erneuerung des Lehrschwimmbeckens in Klausdorf (Gesamtkosten 280 000 Euro), das von Schulen und Vereinen rund ums Jahr genutzt wird.

Die Maßnahmen im Freibad werden allerdings deutlich teurer ausfallen: Zurzeit rechnet Bürgermeister Michael Stremlau mit mehr als drei Millionen Euro. „Da hilft die Förderung natürlich“, sagt er. Ein im vergangenen Herbst vorgestelltes Konzept hatte die Stadt nicht überzeugt, demnächst sollen neue Vorschläge vorgestellt werden.

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