18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Viel Resonanz

Ehrenamtsmesse Viel Resonanz

Der fehlende Nachwuchs ist ein Problem, das fast alle Vereine teilen. Vor allem Mitglieder, die sich auch darüber hinaus engagieren, werden gesucht. Die erste Ehrenamtsmesse in Schwentinental konnte dies auch nur begrenzt ändern. Trotzdem äußerten sich viele hinterher sehr zufrieden.

Voriger Artikel
100 Prozent für Maroses
Nächster Artikel
Viel Lob für das Engagement

Kennenlernen untereinander – auch dafür gab die Messe Gelegenheit: Erik Kömpe und Lina Hansen (rechts) vom Pfadfinderstamm Radwersdorp erklärten Sarah Lütgens vom Kinder- und Jugendhaus Klausdorf die Bedeutung, die ihre Halstücher haben.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental.  Rund 30 Vereine und Institutionen hatten ihre Stände im Rathaus aufgestellt, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das ganze Erdgeschoss war damit komplett gefüllt und spiegelte die Vielfalt der Region: Von der Boule-Gruppe aus dem Schwentinepark über Heimatbund, DRK, Sport, Feuerwehren, politischen Vereinigungen und sozialen Institution bis zum Bürgernetzwerk Schwentinental-Barkauer Land, das Wanderwege ausgekundschaftet hat und Kartenmaterial anbietet.

 Da war schon die Neugier untereinander groß: So informierte sich Sarah Lütgens vom Kinder- und Jugendhaus Klausdorf bei den Pfadfindern vom Stamm Radwersdorp im Schwentinepark über deren Angebot – „könnte ja auch für die Kinder, die ins Jugendhaus kommen, interessant sein“.

 Eine andere Gruppe traf sich am Stand von Heinz Schröder und Erika Kämpfer vom Sozialverband Klausdorf. „Die Leute haben Interesse, der Bedarf ist da“, so Schröder. Nachwuchs für den Vorstand ist zwar noch nicht in Sicht, aber neue Mitglieder: „Es hat sich gelohnt.“

 Zu denen, die sich tatsächlich nach einem neuen Ehrenamt umgesehen haben, gehörte Hedi Oladokun aus dem Ortsteil Raisdorf. Sie könnte sich beispielsweise vorstellen, beim Kleinen Lichtblick mitzuhelfen. Ein Ehrenamt hat sie allerdings schon: Oladokun betreut Senioren im Haus St. Anna, gemeinsam mit Gudrun und Dieter Fürst, die ebenfalls im Rathaus um Verstärkung warben. „Es haben tatsächlich einige ihre Namen hinterlassen“, freute sich Gudrun Fürst anschließend. „Hauptsächlich sind es Frauen. Männer tun sich schwerer“ meinte Dieter Fürst, der diese Scheu inzwischen überwunden hat.

 „Für uns stand das Kontakteknüpfen im Vordergrund“, sagt Roland Schneider vom Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule in Klausdorf. Dazu sei vor allem der Workshop vorab für die Vereine gut gewesen: „Wir haben selbst ganz viele Informationen bekommen. Man kann viele Dinge mit anderen Vereinen gemeinsam machen.“

 „Die Beteiligung war großartig, die Stimmung positiv“, dieses Fazit zogen schließlich Organisatorin Giuliana Runge vom Ehrenamtsbüro und Jörg Burckhardt vom neuen Förderverein Ehrenamt. Nun wollen sie die Resonanz der Beteiligten abwarten und dann gemeinsam mit diesen über eine Neuauflage entscheiden: „Falls die Messe nochmals stattfindet, dann in einem wesentlich größeren Rahmen, sodass die Vereine optimale räumliche Möglichkeiten haben, sich und ihre Aktivitäten zu präsentieren.“ Die einzelnen Ergebnisse des Workshops sollen ab Dienstag auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3