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Laboer lieben ihre neue "Berlin"

Seenotrettungskreuzer Laboer lieben ihre neue "Berlin"

Die Menschen aus Laboe und Umgebung haben den neuen Seenotrettungskreuzer "Berlin" schon in ihr Herz geschlossen. Rund 400 Menschen verfolgten die Indienststellung des 24 Knoten schnellen Bootes. Ministerpräsident Torsten Albig lobte am Sonnabend die "Lebensversicherung" auf See.

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Minterspräsident Torsten Albig zusammen mit Vormann Michael Müller und Patin des Beibootes, Tesa Mielitz, auf der Brücke der neuen Berlin.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Laboe. Torsten Albig, selbst förderndes Mitglied der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGsRS), zollte den Besatzungsmitglieder seinen Respekt. "Sie fahren noch raus, wenn jeder andere wegen eines Sturms lieber im Hafen bleibt." Die DGzRS zeige wie stark Deutschland tatsächlich sei. "Solange es solche Gesellschaften gibt, wird mir nicht bange."

Vormann ist "begeistert" vom Schiff

Vormann Michael Müller und seine Crew haben die ersten Touren auf der Ostsee und den ersten Rettungseinsatz schon hinter sich. "Ich bin von dem Schiff begeistert", lautet sein erstes Urteil über die neue Berlin, die deutlich mehr leisten könne als ihre 32 Jahre alter Vorgängerin. Er tröstete die Laboer, denen der Abschied vom alten Schiff ein wenig schwer fiel. "Wir haben uns verbessert". Das betrifft auch die Lautstärke. Die neue Berlin ist so leise, dass die Laboer sie nicht mehr - wie früher - beim Aus- oder Einlaufen am Motorengeräusch erkannten.

Zweimal Berlin auf den Meeren

Der Seenotrettungskreuer Berlin ist 28 Meter lang und verfügt über das  Beiboot Steppke. Der Name Berlin hat Tradition in der Seenotrettung. Bereits 1873 gab es ein Ruderboot gleichen namens. Die Bundeshauptstadt pflegt zu zwei Schiffen eine Patenschaft. Neben dem Seenotrettungskreuzer in Laboe trägt auch ein Versorgfungsschiff der Deutschen Marine diesen Namen.

Der Seenotrettungskreuzer „Berlin“ ist offiziell im Dienst. Hier sehen Sie Bilder vom Festakt.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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