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Bauen rund um die Blomenburg

Selent Bauen rund um die Blomenburg

Die im Zuge des Insolvenzverfahrens gegen den früheren Eigentümer Dietmar Hartmann verkauften Baugrundstücke rund um die Blomenburg in Selent werden nun auch offiziell auf dem Markt angeboten. Seit einigen Tagen stehen an den Gebieten Wiesenau und Sonnenberg die Bauschilder, am Montag wurde auch die entsprechende Webseite freigeschaltet.

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94 Baugrundstücke im Baugebiet Wiesenau am Ortseingang von Selent hat die Firma Langner & Burmeister Immobilien im Angebot. Von links: Oliver Husen, für die Investoren Christoph S. Peper (Bremen) und Julia Drengenberg (Rendsburg), Amtsleiter Manfred Krumbeck, Lasse Burmeister und Oliver Langner.

Quelle: Ralph Böttcher

Selent. Eigentümerin ist seit Freitag auch formal die Blomenburg Haus & Grund GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Blomenburg Holding GmbH. Dahinter steht eine Investorengruppe um die Unternehmer Hauke Drengenberg (Rendsburg), Rolf Specht und Lutz Peper (Bremen) sowie Wilhelm Schulte (Papenburg). Nach der „belastenden Vorgeschichte“ wolle man nun „positive Signale“ senden, sagte Geschäftsführer Christoph S. Peper am Montag im Pressegespräch auf der Burg.

Zwei Kaufverträge seien bereits abgeschlossen, 14 Reservierungen lägen seit Angebotsbeginn im November 2015 vor, berichtete Oliver Langner von der Immobilienfirma Langner & Burmeister. Die Interessenten kämen teilweise aus Selent, überwiegend aber aus Preetz und Kiel.

Langner nannte es „bedauernswert, dass hier zwei wunderbare Baugrundstücke brach lagen“. Sowohl Wiesen-au mit 94 Grundstücken als auch Sonnenberg (32) seien voll erschlossen und baureif.

Die Grundstücksgrößen in beiden Gebieten liegen zwischen 300 und 2200 Quadratmetern, die Preise zwischen 78 und 140 Euro je Quadratmeter. Zulässig sind Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser. Zwei Firmen hätten bereits angekündigt, Musterhäuser zu bauen, erklärte Oliver Husen von Langner & Burmeister. Es bestehe aber keine Bauträgerbindung.

Julia Drengenberg von der Investorengruppe hob die Infrastruktur in Selent hervor: „Schulen, Ärzte, Apotheker sind da, jetzt kommen endlich die Menschen dazu.“

Auf der Blomenburg selbst soll unter anderem eine Burn-out-Klinik entstehen, für die es nach Angaben von Christoph Peper drei Interessenten gibt. Die Investoren hatten bei der Übernahme angekündigt, dass 2016 mit den Umbaumaßnahmen im Neubau (Technologiezentrum) und im Altbau (Burggebäude) begonnen werde. Das Vorhaben solle über den Verkauf der Baugrundstücke refinanziert werden. Pläne für das ehemalige Mutter-Kind-Kurheim, das von der Tochtergesellschaft Residenz Selent GmbH betreut wird, gebe es zurzeit nicht, sagt Peper.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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