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Blomenburg wird Burnout-Klinik

Selent Blomenburg wird Burnout-Klinik

Neustart für die Blomenburg und das Mutter-Kind-Kurheim in Selent: Eine Investorengruppe aus vier Familienunternehmen wird die seit Jahren leerstehenden Immobilien in der Gemeinde am Selenter See wiederbeleben. Die Blomenburg und das Technologiezentrum soll als Burnout-Klinik genutzt werden.

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Neubeginn mit Optimismus: Als neue Eigentümer der Blomenburg und Investoren stellten sich am Mittwoch (von rechts) Hauke Drengenberg, Lutz und Christoph Peper, Rolf Specht sowie Wilhelm und Judith Schulte vor. Bärbel Harder (links) ist Ansprechpartnerin vor Ort.

Quelle: Christoph Kuhl

Selent. Hauke Drengenberg (Rendsburg), Wilhelm und Judith Schulte (Papenburg), Rolf Specht sowie Lutz und Christoph Peper (Bremen) haben der Öffentlichkeit am Mittwoch in Selent erstmals ihre Pläne vorgestellt. Zum Immobilien-Gesamtpaket, das die Investoren im Zuge des Insolvenzverfahrens gegen den Rendsburger Unternehmer Dietmar Hartmann gekauft haben, gehören auch rund 100 freie Baugrundstücke auf dem Blomenburg-Gelände. Unter dem Dach der neu gegründeten Blomenburg Holding GmbH und zweier weiterer Erwerbergesellschaften mit Sitz in Selent sollen Grundstücke und Gebäude jetzt vermarktet und vermietet werden. Die bestehenden Immobilien gehen laut Wilhelm Schulte in den langfristigen Bestand der Gesellschaften über.

 Für die Blomenburg und das angeschlossene ehemalige Technologiezentrum laufen bereits konkrete Gespräche für eine künftige Nutzung als Burnout-Klinik. „Wir verhandeln derzeit mit fünf möglichen Betreibern“, erklärte Rolf Specht und nannte einige Eckdaten dieses Einzelprojektes. Die Büros des Technologiezentrums würden zu 100 bis 120 Zimmern umgebaut. Im Neubaukomplex würde auch ein Wellnessbereich entstehen, zu dem ein Schwimmbad gehören soll. Im historischen Burggebäude soll das Therapiezentrum der Klinik untergebracht werden. Wie hoch das Investment für den Umbau sei, lässt sich nach Auskunft der vier Unternehmer seriös erst abschätzen, wenn der künftige Betreiber und Partner feststeht. Von mehr als 50 Arbeitsplätzen gehen die Investoren aus. Die Pläne sehen außerdem vor, dass die Blomenburg in Teilbereichen öffentlich zugänglich bleiben soll.

 Für das in Folge eines Starkregen-Wasserschadens 2002 geschlossene und seitdem verwaiste Mutter-Kind-Kurheim in der Ortsmitte von Selent gibt es zwei Überlegungen: eine Wiederaufnahme des Kurbetriebs oder alternativ eine „Nutzung im Seniorenbereich“, wie es hieß. Auch hier würden schon Verhandlungen mit namhaften Betreibern geführt.

 Zunächst jedoch sollen mit Blick auf die lange Warteliste von Bauherren die Baugrundstücke vermarktet werden. Kauf-Interessenten steckten angesichts des niedrigen Zinsniveaus in den Startlöchern. Die voll erschlossenen, 600 bis 1200 Quadratmeter großen Grundstücke sollen ohne Bauträgerbindung und Gestaltungsvorgaben je nach Lage zu einem Preis von 70 bis mehr als 100 Euro pro Quadratmeter verkauft werden.

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Foto: Von den neuen Eigentümern, die die Selenter Blomenburg und das Mutter-Kind-Kurheim im Paket gekauft haben, konnte Bürgermeisterin Antje Josten Hauke Drengenberg (rechts) und Wilhelm Schulte in der Einwohnerversammlung begrüßen.

„Wir planen auf der Selenter Blomenburg eine Fachklinik auf sehr hohem Niveau, die eine Strahlkraft für die gesamte Region haben wird.“ Das war die wohl wichtigste Botschaft, die Neueigentümer Wilhelm Schulte aus Papenburg in der Einwohnerversammlung am Mittwochabend in Selent mitteilte.

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