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Hohes Gras behindert Sicht

Probstei Hohes Gras behindert Sicht

Hohes Gras am Straßenrand bietet zwar einen schönen Anblick, kann aber gefährlich werden, wenn es die Sicht auf Autos oder Wild verdeckt. In der Probstei, vor allem in der Umgebung von Stakendorf und Krummbek, hat das Gras derzeit zum Teil erstaunliche Höhen erreicht.

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Bürgermeister Ernst Hansen (im hohen Gras) kritisiert, dass die Straßenränder nicht ausreichend gemäht werden.

Quelle: Thomas Christiansen

Stakendorf/Schönberg. „Das ist lebensgefährlich, die Leute sehen nichts mehr. Auf einmal kommt dann ein Auto“, schimpft Ernst Hansen, Bürgermeister in Stakendorf, der inzwischen schon selbst mähen ließ. Auch um diese Jahreszeit ist nach seinen Erfahrungen viel Wild unterwegs, das dann plötzlich aus dem hohen Gras auf die Straße kommt. Zuletzt kam es am Montagabend zu einem Wildunfall auf der K38 zwischen Stakendorf und Krummbek.

 Ende vergangener Woche ereignete sich an der Kreuzung K38/L165 bei Stakendorf ein Unfall, als ein Autofahrer Richtung Hohenfelde abbiegen wollte. Erst nach dem Unfall sei zumindest im Kreuzungsbereich gemäht worden, sagt Hansen. Schon ein paar Meter weiter sprießt das Gras aber weiterhin so hoch, dass hier wie auch an vielen anderen Straßenabschnitten auch die Begrenzungspfähle kaum noch zu erkennen sind.

 In diesem Jahr ist die Situation nach Ansicht von Hansen besonders schlimm. Das bestätigt auch Werner Wulf vom Ordnungsamt der Amtsverwaltung in Schönberg. „Das ist in der gesamten Probstei ein Problem.“ Sowohl Hansen als auch Wulf haben deshalb schon mehrfach bei der zuständigen Straßenmeisterei in Klausdorf angerufen, doch die können nur darauf verweisen, dass sie nicht überall sofort sein können.

 „Wir arbeiten das nach Verkehrsbedeutung ab“, sagt Matthias Paraknewitz, Leiter der Niederlassung Rendsburg des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr. Das Gras halte sich „allerdings nicht ganz an diese Vorgabe“. Deshalb würde manchmal trotz geringerer Verkehrsbedeutung dort gemäht, wo das Gras besonders hoch gewachsen ist. Paraknewitz geht aber davon aus, dass es wegen zu hohen Grases noch nicht zu Unfällen gekommen ist. Außerdem verweist er auch auf die Verantwortung der Autofahrer: „Wer nicht gut gucken kann, muss auch anders fahren.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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