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Sieversdorfer Brücke soll saniert werden

Pohnsdorf Sieversdorfer Brücke soll saniert werden

Die Sieversdorfer Brücke verbindet Preetz und das gegenüberliegende Postseeufer – jedenfalls für alle, die nicht mit dem Auto unterwegs sind. Bereits vor zwei Jahren wurden jedoch Schäden an dem Brückenbauwerk festgestellt. Im kommenden Jahr will die Gemeinde Pohnsdorf die Brücke nun sanieren lassen.

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Die Statik ist zwar noch nicht in Gefahr, doch das Mauerwerk der Sieversdorfer Brücke zeigt deutliche Schäden.

Quelle: Andrea Seliger

Pohnsdorf. Auffällig sind insbesondere die Risse und fehlende Steine am Brückenwiderlager. Nach einer Untersuchung des Gutachters betreffen sie jedoch nur die Verblend- und Vorsatzschale, noch bestehe keine Einschränkung für die Tragfähigkeit. Zu dem Problem tragen aber auch die kräftigen Wurzeln einer Weide bei, die inzwischen gekappt worden ist. An den Holzteilen – Geländer, Bohlen und Traghölzer – sorgen Feuchtigkeit und Fäulnis für die Schäden.

 „Dieser Weg wird sehr stark genutzt“, so Pohnsdorfs Bürgermeister Wolf-Dietrich Rath. Er ermöglicht eine einfache Umrundung des nordöstlichen Postsees und ist auch Teil der nördlichen Schusteracht-Schleife. Die Sanierung würde rund 15000 Euro kosten. „Wenn wir jetzt nichts machen, wird es noch teurer“, war aber nun der Konsens in der Gemeindevertretung. Durch die Strömung und den Eisgang im Winter werde das Brückenbauwerk stark beansprucht. Das Geld soll in den Haushalt 2016 eingestellt werden.

 Ein Problem bei dieser Maßnahme ist allerdings die komplizierte Rechtslage um den Postsee. Die Wasserfläche und Teile des Ufers sind Privatbesitz. „Immer wenn wir von Seeseite an die Brücke ranwollen, müssen wir den Besitzer fragen“, so Rath. Da die Gemeinde sich erst vor Kurzem wegen einer anderen Stelle im Rechtsstreit mit dem Besitzer befand, ist das Verhältnis nicht ungetrübt.

 Für Wasserwanderer aus der Alten Schwentine ist der Weg unter der Brücke hindurch wiederum die einzige Möglichkeit, um in den anderen Seeteil und von dort aus über die Mühlenau in die Schwentine zu kommen. Ansonsten sind Boote auf dem See nur mit Einwilligung des Besitzers und gegen Gebühr gestattet, Wasserwanderer müssen aber geduldet werden.

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