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Laboe Skater machen mobil

Kurz nach seiner Gründung zählt der Verein Skate Laboe bereits mehr als 100 Mitglieder. Sie setzen sich für eine neue Skate-Anlage ein – und zwar am alten Standort im Rosengarten. Bedenken wegen eingeschränkter Sicht auf die Förde setzen sie die Idee eines Skatepools entgegen.

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Hier im Rosenpark wünscht sich der Verein Skate Laboe mit ihrer Vorsitzenden Patricia Schoone (Zweite von links) einen Skatepool.

Quelle: Jonna Schulz

Laboe. „Das Interesse ist groß. Wir kriegen jeden Tag neue Anmeldungen“, sagt die Vorsitzende Patricia Schoone. Vor allem Jugendliche, aber auch Eltern und Kinder sowie ältere Laboer haben sich dem neuen Verein angeschlossen, der seit Mitte September mit Flyern und im Internet wirbt.

 Als „Projekt zur Neueröffnung des Skateparkes Laboe“ stellt sich der Verein auf seiner Homepage vor. Später heißt es dort: „Eine Gemeinde lebt durch den Esprit der Jugend. Die Rahmenbedingungen muss jedoch sie dafür gestalten.“ Laboe brauche den Skatepark als Freiraum und sportliches Angebot für Kinder und Jugendliche und auch zur Erweiterung des touristischen Angebots.

 Grundidee der zehn Gründungsmitglieder sei „generell das Ziel, das schöne Laboe auch für die Acht- bis 18-Jährigen attraktiver und aktiver zu gestalten“, heißt es in einer Erklärung des Vereins. Die Freizeitangebote des Ostseebades würden für diese Altersgruppen „nicht mehr zeitgenössischem Standard“ entsprechen. Der Verein habe es sich zur Aufgabe gemacht, „die Gemeindevertretung mit Sachinformationen, empirischen Erhebungen und, im Falle eines Beschlusses, in der Akquise von Fördermitteln und Spendengeldern zu unterstützen“.

 Für den Verein ist klar, dass der Skatepark wieder in den Rosengarten soll, wo die alte und marode Bahn abgebaut worden war. „Wir haben viele Standorte geprüft, aber es gibt einfach keine Alternative“, meint Schoone.

 Wie berichtet, hatte der Werkausschuss auf Antrag der GAL über die Aufhebung des Sperrvermerks für die Skateanlage beraten. Im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs waren bereits 60000 Euro dafür vorgesehen. Der Ausschuss hatte der Gemeindevertretung – die heute, am Mittwoch, 5. Oktober, 19 Uhr, tagt – empfohlen, den Sperrvermerk aufzuheben. Die GAL hatte gleichzeitig die Fortführung der Planungen für eine Anlage im Rosengarten beantragt, beschlossen wurde aber eine erneute Beratung über die Standortfrage.

 Bedenken gegen den Standort Rosengarten im neu gestalteten Hafenumfeld setzt der Verein die Idee eines Skatepools entgegen. „Das wäre nicht so laut und der Blick bleibt frei“, erklärt Schoone. Ein ebenerdiger Pool ohne große Rampen erhalte den freien Blick auf das Meer. Das stoße auch bei Jugendlichen auf Zustimmung, sagt die Lehrerin Schoone, die von ihren Schülern hörte: „Pool wäre cool!“

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