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Skater-Pläne kommen ins Rollen

Laboe Skater-Pläne kommen ins Rollen

Es soll wieder eine Skate-Anlage in Laboe geben, vermutlich im Rosengarten und wahrscheinlich als Skatepool. Nach einer chaotischen Diskussion enthält der mehrfach geänderte Beschluss aber weder Standort noch Form.

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So stellt sich der Verein Skate Laboe den Skatepool im Rosengarten vor: ebenerdig und ohne große Rampen.

Quelle: Verein Skate Laboe

Laboe. „Die genaue Formulierung kommt spätestens im Protokoll“, meinte Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst am Ende des Durcheinanders in der Gemeindevertretung, in dem sie sich immer wieder um die Einhaltung der Rednerliste bemüht hatte. Zuvor war nach einer Sitzungsunterbrechung der bereits im Werkausschuss beschlossene Antrag der SPD, den Sperrvermerk im Haushalt aufzuheben, aber über den Standort mit den Jugendlichen in den Ausschüssen neu zu diskutieren, mit knapper Mehrheit abgelehnt worden. Der im Werkausschuss abgelehnte GAL-Antrag, den Sperrvermerk aufzuheben und die Planung im Rosengarten unter Einbeziehung der Jugendlichen fortzuführen, wurde auf Drängen immer wieder anders formuliert, enthielt zeitweise den Rosengarten und den Skatepool, am Ende aber beides nicht mehr. Dem stimmten dann zwölf der 21 Gemeindevertreter zu – Grüne und GAL geschlossen, außerdem drei der sechs LWG-Vertreter und einer der vier SPD-Vertreter.

 Auf dem mühsamen Weg zu diesem Beschluss hatte Martin Opp (GAL) betont, der Standort sei doch längst beschlossen, Volkmar Heller (SPD) dagegen befand, nach der Hafenumfeldgestaltung seien jetzt neue Überlegungen angebracht. Inken Kuhn (Grüne) meinte, für das moderne Hafenumfeld sei eine moderne Skateanlage geeignet und Horst Erdmann betonte, die CDU wolle eine Skatebahn – „nur nicht im Rosengarten“. Hermann Fiege (SPD) erklärte, es gehe nur um den Sperrvermerk, der Standort sei nach den alten Beschlüssen doch klar. Carsten Leonhardt (LWG) hatte gedrängt, den Skatepool in den GAL-Antrag aufzunehmen, aber keinen Standort. Heller dagegen wollte keine Festlegung auf einen Pool.

 „Wir haben es geschafft“, meinte Weert Jacobsen-Kramer vom Verein Skate Laboe nach der Sitzung erleichtert. Er geht davon aus, dass die Aufhebung des Sperrvermerks und die Fortführung der Planung zum alten Standort Rosengarten zurückführen, an dem es früher bereits eine Skate-Anlage (mit Rampen) gab. Wie berichtet, setzt sich der Mitte September gegründete Verein für einen Skatepool im Rosengarten ein.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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