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Sönnichsen: Kandidatur-Hopping

CDU im Kreis Plön Sönnichsen: Kandidatur-Hopping

Die Bewerbung des CDU-Kreisvorsitzenden Werner Kalinka um die Bundestagskandidatur für seine Partei findet einen prominenten Kritiker. Sein Vorgänger im Amt und Landtagsabgeordneter Peter Sönnichsen kritisiert in einer Mitteilung das „Kandidatur-Hopping“ Kalinkas.

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Peter Sönnichsen (CDU) kritisert Werner Kalinka für dessen Bewerbung um eine Bundestagskandidatur im Wahlkreis Plön/Neumünster.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Plön. Kalinka ist der derzeit noch Landtagskandidat im Wahlkreis Plön-Nord ist, will für den Fall seiner Nominierung aber dort nicht mehr antreten. Sönnichsen erklärte: „Noch im Frühjahr hielt Werner Kalinka sich dort für den unverzichtbaren Kandidaten. Das gilt nun alles nicht mehr.“ Wenn Kalinkas Nominierung für die Bundestagswahl erfolgreich sein sollte, müssten sich die Mitglieder im Norden neu aufstellen. Wenn andere Kandidaten längst im Wahlkampfmodus seien, blieben der CDU in Plön-Nord nur wenige Monate. Sönnichsen sehe eine Nominierung durch die Partei als Ehre und Auftrag, die dazu verpflichte, alles für den Erfolg zu tun. Den Grundsatz „festhalten und weiter suchen“ könne er nicht akzeptieren.

 Auch die jüngste Kreisvorstandssitzung, in der Kalinka die Rückendeckung des Gremiums für seine Bundestagsambitionen im Wahlkreis Plön/Neumünster bekam, steht in der Kritik Sönnichsens. Zur Sitzung am Mittwoch sei erst 48 Stunden zuvor am Montag eingeladen worden. Sonst fordere man die Kandidaten immer zeitig auf, sich zu melden, um Vorstellungsrunden zu organisieren oder zumindest Bewerbungsflyer an die Mitglieder zu versenden. Auch, dass der Termin für die Nominierung via Presse mitgeteilt werde, findet Sönnichsen unpassend. Eine Einladung an die Mitglieder gebe es hingegen noch nicht. Es ist das erste Mal, dass Sönnichsen öffentlich derart scharfe Kritik an Kalinka äußert.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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Foto: Werner Kalinka (CDU) wirft für die Bundestagswahl den Hut in den Ring.

Die Bundestagswahl im Herbst 2017 entwickelt schon bei der Kandidatenkür viel Spannung. Auch der Plöner CDU-Kreisvorsitzende Werner Kalinka hat die Bereitschaft erklärt, für seine Partei im Wahlkreis Plön/Neumünster antreten zu wollen. Er ist Bewerber Nummer vier.

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