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Viel Inspiration in Bothkamp

Sommerakademie Viel Inspiration in Bothkamp

„Wir haben hier vor Jahren einmal ausgestellt – jetzt sind wir wieder da“, sagt Arno Neufeld über das Leckerhölken Hus in Bothkamp. Normalerweise halten der Künstler und eine ganze Reihe von Kollegen die traditionelle Sommerakademie in der ersten Ferienwoche in der Bothkamper Mühle ab. Da dort derzeit Abrissarbeiten laufen, findet die Veranstaltung diesmal wenige hundert Meter weiter und im kleineren Rahmen statt.

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Der 13-jährige Mika Röhrs aus Kiel liebt die Steinbildhauerei – dies ist schon sein vierter Kurs bei Ingo Warnke.

Quelle: Andrea Seliger

Bothkamp. „Einige Teilnehmer kommen schon seit Jahren. Für uns ist es wichtig, die Kontinuität zu erhalten“, so Bildhauer Ingo Warnke.

 Für Nina Schlüter ist die Sommerakademie der ideale Ferienstart. „Ich bin Kunsterzieherin, komme aber im Alltag viel zu wenig dazu, selbst zu malen“, sagt sie. Die Arbeit in der Gruppe und mit Kursleiter Arno Neufeld (experimentelle Malerei) bringe neue Impulse und mache Spaß. Dabei genießt die Kielerin auch die Inspiration durch die ländliche Idylle: „In der Stadt würden ganz andere Arbeiten entstehen.“ Trotz Wind hat sie sich deshalb für ihre Staffelei einen Platz draußen gesucht.

 Der Bildhauergruppe macht der Wind nichts aus, gegen Regen ist sie durch eine Plane geschützt. Mika Röhrs, 13, ist von dieser Ausdrucksform fasziniert und schon zum vierten Mal Teilnehmer bei Ingo Warnke. „Man ist viel freier als im Kunstunterricht“, sagt er und verpasst seinem tropfenförmigen Stein geduldig einen Punkt nach dem anderen. „Ich finde es cool, dass man ein Objekt nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann“, freut sich auch Anneke Clausen, 12, die zum ersten Mal dabei ist. Die Herzform ihres Steins ist schon deutlich zu erkennen.

 Dritte in der diesjährigen Veranstalter-Runde ist Wübke Rohlfs Grigull, die ihre Woche unter das Motto Gelatine-Druck gestellt hat. Das Prinzip dieser Monotypie-Technik: Eine aus Gelatine, Glyzerin und Alkohol gefertigte, etwa einen Zentimeter dicke Platte wird mit Acrylfarben bestrichen. Darauf kommen strukturierende Elemente, wie Blätter, Netze oder ausgeschnittene Schablonen. Jeder Druck ergibt eine Positiv- und eine Negativform. „Zum Glück habe ich Teilnehmerinnen, die das Experimentelle lieben“, sagt die Künstlerin. Und die kennen und schätzen ihre Kursleiterin: „Wir wissen, dass es bei Wübke Spaß macht“, so Karin Helgenberger und Christa Hille.

 Im kommenden Jahr soll die Sommerakademie wieder in der Bothkamper Mühle stattfinden – dann wieder mit dem vollen Angebot.

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