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125 Jahre biologische Forschung in Plön

Sonderausstellung 125 Jahre biologische Forschung in Plön

Ein Dreiklang an Jubiläen sind Grund für das Plöner Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie (MPI), mit einer Sonderausstellung im Kreismuseum Plön einen Streifzug durch 125 Jahre biologische Forschung in Plön anzubieten. Die Schau vom 24. Juni bis 3. Oktober liefert auch Kindgerechtes.

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Sie freuen sich auf die Jubiläumsausstellung im Plöner Kreismuseum ab 24. Juni: (von links) Museumsleiterin Julia Meyer, die Max-Planck-Instituts-Mitarbeiter Derk Wachsmuth, Arne Traulsen und Manfred Milinski (zwei der Direktoren), sowie die wissenschaftliche Koordinatorin Kerstin Mehnert.

Quelle: Sandra Brinkmann

Plön. 125 Jahre biologische Forschung in Plön, 100 Jahre Instituts-Zugehörigkeit zur Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft/Max-Planck-Gesellschaft sowie zehn Jahre Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie (bis 2007 für Limnologie) sind die Feier-Anlässe. Wo alles begann: 1892 war die Biologische Station zu Plön von Emil Otto Zacharias, unterstützt vom damaligen Plöner Bürgermeister Johannes Kinder, in der Eutiner Straße 4 (heutiges Altes Fährhaus/Seglerverein) eröffnet worden. Das heutige Max-Planck-Institut als Nachfolgeinstitut ist in der August-Thienemann-Straße ansässig. 1961 waren die Forscher aus Platzgründen dorthin umgezogen. Das Institut beschäftigt heute 160 Mitarbeiter aus 27 Nationen, und kooperiert eng mit den Universitäten in Lübeck und insbesondere Kiel.

Die Sonderausstellung im Kreismuseum lädt zu einem Streifzug durch die Geschichte ein. Ein "Zeitstrahl" lässt Meilensteine der vergangenen 125 Jahre nachvollziehen. Präsentiert an einer Litfaßsäule ist nachzulesen, was die Medien über Jahrzehnte über Forscher und Forschung in Plön zu berichten wussten. Ein historischer Labor-Arbeitsplatz wird aufgebaut, daneben ein aktueller. Vor 100 Jahren in Glaszylindern konservierte Maränen stehen in den Vitrinen. Notizbücher August Thienemanns, der Begründer der Limnologie, der gut 40 Jahre in Plön wirkte, sind ausgestellt. Und auch ein "Umgekehrtes Mikroskop" von Hans Utermöhl. Seine Erfindung sorgte bei ihrer Bekanntmachung in den 30er-Jahren für weltweite Aufmerksamkeit.

Fühlstationen und eine Kinderecke mit Puzzle und Spielen zu evolutionsbiologischen Themen sind ebenfalls im Programm.

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Ein Artikel von
Sandra Brinkmann
Redaktion Ostholsteiner Zeitung

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