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Spatenstich für zivile Nutzung

Konversion in Lütjenburg Spatenstich für zivile Nutzung

Das wollten viele Lütjenburger nicht verpassen: Rund 300 Besucher – und damit überraschend viele – verfolgten am Dienstag den ersten Spatenstich auf dem Gelände der früheren Schill-Kaserne.

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Der Lütjenburger Bürgermeister Dirk Sohn begrüßte rund 300 Gäste zum ersten Spatenstich auf dem früheren Kasernengelände, den Wirtschaftsminister Reinhard Meyer mit einem Bagger vollzog.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Sie wurden Zeuge eines historischen Moments der Stadtgeschichte, an dem beim Auszug der 950 Soldaten vor drei Jahren niemand geglaubt hatte: Die zivile Nutzung des Geländes hat begonnen und das mit großem Elan.

 Wirtschaftsminister Reinhard Meyer verteilte ein großes Lob an alle Beteiligten aus der Stadt, dem Kreis und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die die Grundstücke im Auftrag des Bundes verkaufte. Zwei Drittel der insgesamt 24 Hektar haben mittlerweile einen neuen Eigentümer gefunden. Für die Konversion eines Kasernengeländes geschah das fast in einer Rekordzeit. Zu den großen Investoren auf dem Gelände zählen unter anderem der Landmaschinenhandel Busch-Poggensee und das Vitanas Senioren Centrum. Jüngster Käufer für ein Gebäude ist die Spedition Niebuhr, die ihren Stammsitz im benachbarten Tröndel hat. Wirtschaftsminister Meyer: „Lütjenburg ist ein gutes Beispiel dafür, wie man in Schleswig-Holstein mit so einer Herausforderung umgehen kann.“ Für den Erfolg seien Geduld, Hartnäckigkeit und viel Gemeinsamkeit in der Bevölkerung und der Politik verantwortlich gewesen. Das hörten die Lütjenburger Stadtvertreter aus dem Munde des Wirtschaftsministers besonders gern, weil auch noch die restlichen Flächen an den Mann gebracht werden müssen: „Das Land wird Sie bei der schwierigen Aufgabe nicht alleine lassen.“

 Landrätin Stephanie Ladwig nannte den Spatenstich einen „Meilenstein“ für die Region Lütjenburg. Die Stadt und ihr Umland seien nach der Schließung der Kaserne – die erste im Land im Zuge der Bundeswehrreform – nicht in eine Schockstarre verfallen.

 Der erste Spatenstich diente der Erschließung. Bis zum Herbst werden die Straßen instandgesetzt und Leitungen verlegt. Neben Gewerbeflächen entstehen auch Bereiche für Freizeit und Sport.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
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