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Spontaneität an der Gitarre

Carsten Langner aus Schönkirchen Spontaneität an der Gitarre

Seit seinem fünften Lebensjahr spielt Carsten Langner Gitarre. Der 27-jährige Songschreiber aus Schönkirchen ist ein Musiker der leisen Töne und mittlerweile längst angekommen in der Liedermacher- und Folkszene.

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Der 27-jährige Gitarrenpoet Carsten Langner aus Schönkirchen hat sich in der Liedermacher- und Folkszene einen Namen gemacht.

Quelle: Christoph Kuhl

Schönkirchen. Als jüngstes Ensemblemitglied der Langen Nacht der Poesie steht er seit einigen Jahren regelmäßig mit Größen wie Hanns Wader, Werner Lämmerhirt oder der Folkgruppe Liederjan bundesweit in ausverkauften Sälen auf der Bühne. Erst vor wenigen Tagen hat der 27-jährige Gitarrenpoet („Liedermacher klingt so altbacken“) sein drittes Album zu Hause in seinem kleinen, professionellen Tonstudio aufgenommen. „Aber…live!“ heißt die neue Scheibe, die unter dem eigenen Schallplattenlabel Clabauter-Musik vermarktet wird.

 Schon das 2012 erschienene Debütalbum Momentaufnahme kam beim Publikum gut an. Der Verkauf nach seinen Solo-Auftritten lief so gut, dass die CD nachgepresst werden musste. „Musiker zu sein, das ist für mich der schönste Beruf“, sagt Langner. Mit viel Fleiß und vor allem Disziplin habe es geklappt, dass er heute ein professioneller Musiker ist und „finanziell gut über die Runden kommt“. Täglich drei bis vier Stunden verfeinert er sein Gitarrenspiel. Eine gedankliche Auszeit gönnt er sich selbst jetzt während seines dreiwöchigen Sommerurlaubs kaum.

 Begonnen hatte alles vor sechs Jahren. Bei seinen ersten öffentlichen Konzerten spielt Langner Songs von Hannes Wader, Konstantin Wecker und vor allem von Reinhard Mey. Schnell entdeckt er dann sein Faible für eigene Texte. Seine durchweg deutschsprachigen Stücke, zum Teil von Folk- und Country-Elementen beeinflusst, sind melancholisch, wegen des Alltagsbezugs häufig zum Schmunzeln und so manches Mal auch politisch.

 „Die Songs entstehen ganz spontan. Eine Methode, um kreativ zu werden, habe ich nicht“, erklärt der Jungmusiker. Deshalb seien Auftragsarbeiten, für einen fest vorgegebenen Titel etwa ein Stück zu schreiben, nicht so seine Sache. Für Musiker und Bands Live-Mitschnitte aufzunehmen und später im Tonstudio zu bearbeiten wie an diesem Wochenende zum Beispiel bei einem Konzert in der Nähe von Stralsund, das sei hingegen eine willkommene Abwechslung.

 Für den Schönkirchener Songschreiber , der die Hochzeiten der Liedermacher in den 1970er-Jahren gern erlebt hätte, spielen Hannes Wader und Reinhard Mey zwar in einer anderen Liga. „Es gibt aber eine Reihe von nachrückenden Musikern, die auch ihr Publikum haben.“ Und dazu zählt Langner auch sich selbst.

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