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Drescher löst Hahn ab

Sprecher Wohlfahrtspflege Drescher löst Hahn ab

Die Kreisarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (KAG) hat einen neuen Sprecher: Oliver Drescher vom DRK löst Sabine Hahn vom Paritätischen ab. In der Arbeitsgemeinschaft sind die fünf Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege organisiert.

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Oliver Drescher (DRK) übernimmt das Amt als KAG-Sprecher von Sabine Hahn vom Paritätischen.

Quelle: Andrea Seliger

Schellhorn. Die Verbände beraten unter anderem den Sozial- und den Jugendhilfeausschuss des Kreises und versuchen, Impulse zu geben. Der Vorsitz wechselt turnusgemäß alle zwei Jahre. Die Verbände bieten auch selbst soziale Dienstleistungen an.

 Kreispräsident Peter Sönnichsen nutzte die Gelegenheit der Amtsübergabe, um den Verbänden seinen Dank auszusprechen: „Der Kreis Plön ist auf die Zusammenarbeit angewiesen.“ Insbesondere lobte er das aktuelle Engagement in der Flüchtlingshilfe. Die KAG war aber auch an der Ausarbeitung des Kreis-Pflegebedarfsplans und des Psychiatrieplans beteiligt. Außerdem hat sie das Konzept für eine „schnelle Eingreiftruppe“ bei Großschadenslagen mit entwickelt. Das Personal dafür kommt im Notfall vom ASB und vom DRK. Die KAG richtet traditionell auch Ehrenamtsforen und -messen aus und hat das Freiwilligenzentrum im Kreis Plön mit aufgebaut. „Auf Platz eins ist momentan die Bereitschaft, sich für Flüchtlinge zu engagieren“, berichtet KAG-Mitglied Petra Rink. Das nächste Ehrenamtsforum wird sich deshalb der Flüchtlingshilfe widmen.

 „Ich habe die Unterstützung der anderen Verbände immer als Bereicherung empfunden“, sagt Sabine Hahn, die nun „in zweiter Reihe“ weiter in der KAG mitarbeiten wird. Außer dem Paritätischen als Dachverband für weitere Vereine und dem DRK gehören auch die Caritas, die Awo und das Diakonische Werk zur KAG.

 Neben dem zurzeit dominanten Thema Flüchtlinge will die KAG auch weiter in anderen Bereichen Impulse setzen. Dazu gehören unter anderem die Themen Inklusion, der demografische Wandel, Einsamkeit im Alter, Langzeitarbeitslosigkeit und Kinderarmut. Während die Ideen fachlich beim Kreis meist auf Zustimmung stoßen, sieht es finanziell manchmal anders aus: „Projektförderung ist eine freiwillige Leistung. Es gab Positionen, wo wir den Anliegen nicht entsprechen konnten“, gibt Peter Sönnichsen zu, doch „häufig gelingt es auch.“

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