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Luftiges Dach aus Holzschindeln

St. Katharinen-Kirche Luftiges Dach aus Holzschindeln

Seit Jahren schon begeleitet Pastor Christoph Thoböll die Sanierungsarbeiten der St. Katharinen-Kirche. Nun hofft er, dass die Arbeiten an dem Dach trotz der vielen Regentage im Sommer Ende November abgeschlossen werden können. Doch dem vierten werden wohl weitere Bauabschnitte folgen, sagt er.

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Pastor Christoph Thoböll hofft, dass die Dachsanierung der St. Katharinen-Kirche bis November abgeschlossen werden kann.

Quelle: Astrid Schmidt

Probsteierhagen. Vor gut sieben Jahren begann Thoböll seine Arbeit als Seelsorger in Probsteierhagen. Inzwischen ist der Dachstahl mit dem dritten Bauabschnitt abgeschlossen, nun bekommt das Gotteshaus ein neues Dach aus  Holzschindeln und zwar aus Alaska-Zeder. Ausschlaggebend für die Wahl seien Gründe des Denkmalschutzes gewesen. Die Kirchengemeinde konnte mit Hilfe von Bund, Land, Kirche und Stiftungen die nötigen Gelder in Höhe von  rund 600000 Euro aufbringen. Wichtig ist Thobüll dabei: „Ohne den Förderverein zum Erhalt der Kirche und das Landesamt für Denkmalpflege hätten wir das nicht geschafft.“

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Renovierung werden Schindeln aus Alaska-Zeder verwendet. Die sollen langlebiger und leichter zu verarbeiten sein. Außerdem wird das Gerüst so aufgebaut, dass die Luftzirkulation leichter wird. Die zuvor verwendete Folie wurde entfernt. Da die Feuchtigkeit in so alten Gebäuden auf lange Sicht zum Problem werde, gehe es darum, sie möglichst niedrig zu halten. Thoböll weist auf Fachleute hin, die einem Holzschindeldach eine Lebensdauer von 60 bis im besten Fall 100 Jahren zusprechen, wenn es gut belüftet ist.  Außerdem: Je trockener das Holz, desto weniger Schäden könne der Buntgescheckte Nagekäfer anrichten. Den wolle man nun nicht etwa mit Gas oder Heißluft bekämpfen, sondern ihn zunächst beobachten, kündigte der Pastor an.

Schäden zeigen sich auch bereits am Turm und in der Gruft, so dass dem vierten Bauabschnitt sicher noch weitere folgen werden, schmunzelt der Pastor und prognostiziert:  „Das hier ist noch lange nicht fertig, wenn ich hier fertig bin“. Aber er findet es „ist schön zu wissen, dass mich viele Menschen in diesem Prozess begleiten und unterstützen“.

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