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Viel Unterstützung für Flüchtlinge

Stadt Plön Viel Unterstützung für Flüchtlinge

Das Plöner Rathaus ist die erste Anlaufstelle für Flüchtlinge in der Kreisstadt: Ordnungsamtsleiter Armin Kirchner, Bürgermeister Jens Paustian und die Sachbearbeiterin Lynn Piepgras haben in diesem Jahr bisher 39 Asylbewerber willkommen geheißen.

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Ordnungsamtsleiter Armin Kirchner, Bürgermeister Jens Paustian und die Sachbearbeiterin Lynn Piepgras heißen die Asylbewerber willkommen.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. „Bei diesem ersten Kontakt bekommen die Flüchtlinge umfangreiche Informationen, wie und wo ihnen in Plön geholfen wird“, erzählt Lynn Piepgras. Neben der Zuweisung einer Wohnung und der Auszahlung von etwas Bargeld – also den gesetzlichen Leistungen – erhalten die Asylbewerber auch ein praktisches Willkommenspaket, das von Ehrenamtlern wie Hella Henniger zusammengestellt wird. Darin enthalten: Lebensmittel und Hygieneartikel für zwei bis drei Tage. „Und wenn Kinder dabei sind auch etwas zum Malen, Basteln und Spielen.“

 Eine weitere wichtige Station ist die Kleidergarage der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. „Die Willkommensplakate sind eine gute und sinnvolle Aktion, die unsere Arbeit unterstützt“, erklärt Sonja Kohlwes-Sibbert und hofft, dass die Hinweise nicht nur Flüchtlingen, sondern auch Spendern den Weg in die Einrichtung weisen. Das Secondhandgeschäft im Souterrain des Gemeindehauses am Markt 26 (Zugang vom Pasterstieg), in dem sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer engagieren, bietet seinen Kunden gebrauchte Kleidung zu sehr günstigen Preisen an. Die erzielten Erlöse spendet das Team regelmäßig für gute Zwecke. Um jetzt insbesondere auch Flüchtlinge unterstützen zu können, benötigen die Hobbyhändlerinnen vor allem Textilien und Schuhe für Männer. „Frauen räumen ihre Schränke häufiger mal auf und lösen sich anscheinend schneller von Röcken, Hosen und Blusen, aber auch Schuhen, die sie nicht mehr tragen. Aus diesem Grund sind wir im Damensektor recht gut bestückt“, verrät Sonja Kohlwes-Sibbert.

 Die Herrenabteilung sei hingegen noch sehr übersichtlich. „Vielleicht nutzt der eine oder andere die Plakataktion als Denkanstoß, sich von seinen Hoffnungshosen zu trennen.“ Es gebe bestimmt einige Plöner, die noch gute Anzüge, Hemden, Hosen und Jacken im Schrank hätten, aus denen sie herausgewachsen seien, glaubt Sonja Kohlwes-Sibbert. Alles was sauber, gut in Schuss und viel zu Schade zum Wegwerfen sei, könne in der Kleidergarage abgegeben werden. Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 9 bis 11.30 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr.

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Dirk Schneider

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