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Stadtteich ist wieder hübsch

Lütjenburg Stadtteich ist wieder hübsch

Am Stadtteich in Lütjenburg ist es wieder gemütlich. Die Stadtwerke verpassten der historischen Anlage mit Mauer und Terrasse einen verspäteten Frühjahrsputz. 30000 Euro kostete die Sanierung und die Verschönerung der Anlagen.

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Mauer wieder heil, Terrasse ausgebessert, Müll und Wurzelwerk vom Grund geholt: Der Chef der Stadtwerke Lütjenburg, Dennis Schulz, ließ den Stadtteich wieder in Schuss bringen.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Die Stützmauer um den Teich bereitete den Stadtwerken die größte Sorge. Das Bauwerk, das auf einem Fundament ungefähr aus dem Jahr 1900 ruht, bröckelte immer mehr. Die Granitsteine sind nur außen mit Zement verfugt gewesen, im Inneren füllte einfache Erde die Zwischenräume. Im Laufe der Jahre riss der Frost Löcher in das Mauerwerk, in dem Birken und Weiden keimten und wuchsen. Die Schäden wurden von Jahr zu Jahr größer. Die Mauerfugen sind nun wieder sorgsam verschlossen.

 Es gibt auch tierische Zerstörer. Immer wieder füttern vor allem ältere Damen die Enten im Teich. Nach Angaben von Stadtwerke-Vorstand Dennis Schulz in solchen Mengen, dass die Vögel gar nicht alles fressen können. Das Brot lockt aber Ratten in großen Scharen an. Auch sie gruben Löcher in das verwitterte Mauerwerk. Schulz bat noch einmal alle Bürger, auf das Entenfüttern zu verzichten, um kein Ungeziefer anzulocken.

 Und weil es Sommer ist: Neue Blumenkübel schmücken die Mauer und das Geländer der Terrasse. Die Aussichtsplattform entstand erst in den 50er-Jahren. Davor diente das Ufer an dieser Stelle als Pferdetränke. Neu ist auch das Entenhäuschen auf dem Teich. Die kleine Wasserfontäne wurde anders ausgerichtet. Für Sicherheit am Abfluss sorgt ein Absperrgitter mit Schloss. Damit ist die Gefahr an dieser Stelle gebannt, dass leichtsinnige Mauerspaziergänger herunterfallen und in den kleinen Tunnel gezogen werden. Der Stadtteich macht nun auch wieder einen sauberen Eindruck. Zu Beginn der Arbeiten sammelten die Mitarbeiter in rauen Mengen Müll vom Bodengrund ein. Zu Tage kamen viele Flaschen, Fahrräder und sogar ein Tresor.

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Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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