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Stadtwerke senken Gaspreise

Schwentinental Stadtwerke senken Gaspreise

Die Kunden der Stadtwerke Schwentinental (SWS) haben ihre jüngste Post vom Energieversorger mit neuem Logo bekommen – und mit guten Nachrichten: Der Strompreis bleibt stabil, die Gaspreise werden um knapp einen Cent pro Kilowattstunde gesenkt.

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Geschäftsführer Wolfgang Schneider (rechts) und Betriebsleiter Rainer Pöhlmann präsentieren das neue Logo der Stadtwerke Schwentinental. Das blaue S symbolisiert die Schwentine.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. „Wir stellen den gesamten Auftritt um“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Schneider. Das neue SWS-Logo wird demnächst auch auf der Außenwand des Stammsitzes in Klausdorf erscheinen. „Frischer und moderner“ findet Schneider die neue Gestaltung, bei der der traditionelle Punkt als „Hingucker“ bleibt, aber hinter das blaue S am Ende rückt. Und dieses S hat sich auch verändert: „Wenn Sie genau hinsehen, ist es die Schwentine!“

 Ins neue Jahr wollen die Stadtwerke aber nicht nur mit einem neuen Logo, sondern auch mit stabilen Strompreisen und gesenkten Gaspreisen ziehen. Statt aktuell 5,3 Cent pro Kilowattstunde kostet das Gas ab Januar nur noch 4,34 Cent pro Kilowattstunde. „Wir haben es preiswert einkaufen können und geben diesen Vorteil direkt an die Kunden weiter“, so Schneider. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt ergebe das etwa 200 Euro im Jahr an Ersparnis. Und wer sowohl Strom als auch Gas von den SWS beziehe, erhalte einen Bonus von 50 Euro. Betriebsleiter Rainer Pöhlmann hat noch einen Tipp: „Das Internet-Portal Verivox vergleicht nur die teuren Grundtarife – die meisten unserer Kunden haben aber viel günstigere Verträge.“

 Im kommenden Jahr wird Interims-Geschäftsführer Schneider die Aufgabe auch in die Hände seines Nachfolgers legen können. „Wir haben jemanden eingestellt“, verrät der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Scholtis. Näheres werde bald bekannt gegeben. Ein bereits ausgewählter Bewerber hatte kurzfristig zurückgezogen, weshalb eine neue Ausschreibung notwendig wurde. „Es ist spannend. Bis der Strom aus der Steckdose kommt, passiert eine Menge“, sagt der ehemalige Preetzer Bürgermeister Schneider im Rückblick auf das vergangene Jahr. Welche Vorteile für die Kunden ein lokales Stadtwerk biete, habe er nun erst richtig zu schätzen gelernt.

 Zu den Aufgaben der Stadtwerke gehört im kommenden Jahr voraussichtlich auch die Wasserversorgung der Weinbergsiedlung. Bisher gab es dort eine private Genossenschaft, die noch abschließend über die bereits ausgehandelten Verträge abstimmen muss. Der Brunnen und die Leitungen würden dann von den SWS übernommen. Die Raisdorfer Wasserleitungen sind schon lange in der Hand der örtlichen Stadtwerke, die Klausdorfer gehören noch den Stadtwerken Kiel.

 Der Weihnachtsmarkt der Stadtwerke findet am Freitag, 2. Dezember, von 13 bis 18 Uhr vor dem Haus statt.

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