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Radweg ist endlich saniert

Zwischen Stein und Lutterbek Radweg ist endlich saniert

Wer mit dem Fahrrad zwischen Stein und Lutterbek unterwegs ist, kann sich über einen sanierten Radweg freuen. Stein hat die 1,85 Kilometer lange Strecke entlang der Gemeindestraße saniert.

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Bürgermeister Peter Dieterich freut sich besonders, dass die Radwegsanierung ohne Kredite finanziert werden konnte.

Quelle: Astrid Schmidt

Stein. Eine Woche lang dauerten die Arbeiten. Die geteerte Oberfläche des Radweges wurde abgefräst und neu aufgetragen. Jetzt können die Radler die Strecke ansteuern, ohne Sorgen um ihre Reifen oder gar ihre Gesundheit haben zu müssen. Schließlich hatte sich die Asphaltdecke gewölbt und war aufgebrochen von durchgewachsenem Kraut.

 „Der Zustand war katastrophal. Da musste dringend etwas getan werden“, erklärte Bürgermeister Peter Dieterich. Die Gemeinde, die als Fremdenverkehrsort ein besonderes Augenmerk auf die Urlaubsgäste hat, hatte 85000 Euro in die Hand genommen, um den Radweg zu sanieren. Ohne Kreditmittel, wie Dieterich nicht ohne Stolz verkündete. „Wir haben das Geld zusammengespart“, sagte der Bürgermeister. Doch so ganz ohne Kommentar in Richtung Kreis und Land will er diese Maßnahme nicht stehen lassen, fühlt er sich doch allein gelassen. Dieterich sieht gerade in Tourismusgemeinden Kreis und Land in der Pflicht, sich am Erhalt und der Verbesserung der touristischen Infrastruktur finanziell zu beteiligen. „Es gibt dafür weder Fördermittel noch andere finanzielle Unterstützung“, kritisiert er mit Blick auf die Gewerbesteuer, die an den Kreis Plön fließt. Gerade Stein sei besonders beliebt bei Radfahrern. 177000 von ihnen würden den Weg jährlich nutzen.

 „Das war für unsere Gemeinde ein echter Kraftakt“, erklärte Dieterich. Doch der Radweg zwischen Stein und Feldscheide sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Bereits wenige hundert Meter weiter erwartet die Radler die nächste Buckelpiste. „Auch der Radweg an der Kreisstraße 44 von der Kreuzung B502 in Richtung Wendtorfer Stand ist eine Katastrophe“, so Dieterich.

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