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Strand füllt sich wieder mit Sand

Schönberg Strand füllt sich wieder mit Sand

Der Sand ist da, und wenn er demnächst überall verteilt ist, können die restlichen Strandkörbe aufgestellt werden – deutlich früher als im vergangenen Jahr. Rund 6000 Kubikmeter Sand aus der Fahrrinne der Marina Wendtorf füllen jetzt die Schönberger Strände auf.

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Bürgermeister Dirk Osbahr ist froh, dass die Strände rechtzeitig zur Saison fertig werden. In dieser Woche wurde noch in Kalifornien Sand vorgespült.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Dies ist die letzte Buhne“, sagt Bauhofleiter Torsten Jeß. Das Spülschiff mit dem aus der Wendtorfer Fahrrinne ausgebaggerten Sand liegt vor der Küste von Kalifornien, das Sand-Wasser-Gemisch läuft aus den bis zum Strand verlegten Rohren auf den Strand. Dort wird er von Dirk Dittmer mit dem Radlader des Bauhofs weiter verteilt. Wenn alles abgetrocknet ist, können die Strandkörbe aufgestellt werden. „Wir gehen davon aus, dass bis Ende nächster Woche alle Strandkörbe stehen“, erklärt Bürgermeister Dirk Osbahr.

 Anders als im Vorjahr wurde der Sand jetzt nicht komplett an der Seebrücke vorgespült, sondern an zwei Stationen am Schönberger Strand sowie einer in Kalifornien. Für weitere Buhnen wurden von dort aus Rohre gelegt. Das hat die Verteilungswege deutlich kürzer gemacht. Der von Osbahr ursprünglich noch vor Ostern erhoffte Beginn der Sandvorspülungen hatte sich zwar wieder verzögert und nach dem Start ließ die Wetterlage nicht durchgehend den Einsatz des Schiffes zu, doch insgesamt spricht Jeß von einem „reibungslosen Ablauf“.

 Sehr bewährt habe sich dabei der eigene Radlader des Bauhofs, dessen Einsatz im vergangenen Jahr erstmals geprobt wurde. „Die Investition hat sich gelohnt“, meint Osbahr. Insgesamt habe das Verfahren bei den Sandvorspülungen, die im vergangenen Jahr erst kurz vor Pfingsten starten konnten und danach noch mehrfach wieder unterbrochen werden mussten, deutlich verbessert werden können, sagt Osbahr: „Wir haben eine Menge gelernt.“ Für das jetzt bewährte Verfahren hat die Gemeinde auch bereits alle Genehmigungen bis zum Jahr 2019 und damit langfristige Planungssicherheit. In diesem Jahr hatte Schönberg für rund 6000 Kubikmeter Sand 80000 Euro im Haushalt eingeplant.

 Mit der letzten Buhne in Kalifornien sind dann fast alle Buhnen an den gebührenpflichtigen Stränden wieder so mit frischem Sand aufgefüllt, dass kein Deckwerk vor dem Deich mehr frei liegt. In den meisten Buhnen stehen auch bereits wieder die Strandkörbe. Osbahr rechnet damit, dass bis zum 1. Mai „fast alle“ Strandkörbe auf dem Sand stehen und bis Ende nächster Woche dann wirklich endgültig alle.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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