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Strandaufspülung stockt schon wieder

Schönberg Strandaufspülung stockt schon wieder

Das Wetter lockte an den Strand oder auf die Seebrücke, doch dort wurde am Wochenende hart gearbeitet. Immer neue Probleme verhindern, dass der zur Aufstellung weiterer Strandkörbe dringend benötigte Sand endlich auf die Strände gespült werden kann. Jetzt wurden Taucher eingesetzt, um das Spülrohr wieder frei zu bekommen.

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Bürgermeister Dirk Osbahr zeigt, wie groß der Stein gewesen ist, den Unbekannte in das Spülrohr gesteckt hatten.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Erst kurz vor Pfingsten konnten, wie berichtet, die Sandvorspülungen endlich starten. Lange vorher war der Sand aus der Fahrrinne der Marina Wendtorf geholt worden, doch der zunächst geplante Transport auf dem Landweg war untersagt worden. Nun wurde der Sand vom Schiff aus an die Schönberger Seebrücke gespült und von dort aus per Radlader und Trecker-Gespann weiter verteilt.

 Doch schon bald kam nichts mehr aus dem Spülrohr. „Irgendjemand hat einen Stein in das Rohr gesteckt, der sich dann beim Spülen verkeilt hat. Das muss gezielte Sabotage gewesen sein“, erklärt Bürgermeister Dirk Osbahr. Es habe lange gedauert, den Stein herauszuholen. Als das endlich gelungen war, verfing sich ein Tau des Schiffes und die Pumpe ging kaputt. Als die repariert war, hatte sich der feine Sand inzwischen im Rohr abgesetzt und so verfestigt, dass wieder nichts ging. „Jetzt werden Taucher eingesetzt, die versuchen, das volle Rohr in Teilen zu heben, damit es am Strand gereinigt werden kann“, schildert Osbahr die Bemühungen der vom Bauhof der Gemeinde unterstützten Firma. „Wir hoffen, dass wir noch Anfang der Woche wieder vorspülen können“, sagt Osbahr. Bislang ist nur rund ein Drittel der 6000 Kubikmeter Sand auf den Stränden angekommen, in Kalifornien zum Beispiel noch gar nichts.

 Gleichzeitig werde schon jetzt intensiv daran gearbeitet, für 2016 eine bessere Lösung zu finden, betont Osbahr: „Wir wollen viel, viel früher anfangen.“ Ein Planungsbüro soll dazu alle beteiligten Behörden an einen runden Tisch bringen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
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