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Strandumbau bleibt umstritten

Heikendorf Strandumbau bleibt umstritten

Die Umgestaltung der Strandpromenade in Möltenort beschäftigt die Heikendorfer. Eine vom Verein „Förde fördern“ organisierte Bürgerumfrage zu dem Projekt wird von Heikendorfs Bürgermeister Alexander Orth kritisch gesehen.

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Heikendorfs Bürgermeister Alexander Orth hat einen seiner Lieblingsplätze an der Strandpromenade in Möltenort. „Wir sind immer offen für konstruktive Kritik“, sagt er im Hinblick auf die geplante Umgestaltung der Flaniermeile.

Quelle: Nadine Schättler

Heikendorf. „Was fehlt, ist einfach konstruktive Kritik“, sagt Orth. Er vermisst konkrete Lösungsvorschläge, insbesondere zur Umgestaltung des zentralen Strandbereichs. Dort soll die versiegelte Fläche für Gastronomie und Veranstaltungen nach jetzigem Planungsstand auf etwa 550 Quadratmeter vergrößert werden. Zum Vergleich: Die Mehrzweckhalle in Heikendorf, die regelmäßig für Veranstaltungen von örtlichen Vereinen und Verbänden genutzt wird, hat eine Fläche von rund 400 Quadratmetern. „Da ließe sich schon ordentlich was machen“, sagt der Bürgermeister, der gerne mehr Kultur in Form von Musik, Kunst, Sport oder Unterhaltung an den Strand holen möchte. Sollten die von der Gemeindevertretung bereits mehrheitlich beschlossenen Pläne umgesetzt werden, würde der schmale Strand in Möltenort künftig etwa 380 Quadratmeter verlieren.

 Das schmeckt vielen Heikendorfern und Urlaubern nicht. In der Umfrage des Vereins „Förde fördern“ kreuzten rund 80 Prozent der insgesamt 264 Befragten an, dass der Strand überhaupt nicht umgebaut werden solle. Lediglich drei Prozent gaben laut Vereinsvorsitzenden Michael Henry an, dass sie die aktuellen Pläne unterstützen.

 Doch Bürgermeister Orth sieht eine Notwendigkeit darin, die in die Jahre gekommene Promenade neu zu gestalten, um seine Gemeinde touristisch weiterentwickeln zu können. „Die Spielgeräte am Strand sind suboptimal“, meint Orth. Und auch die Nutzung der gastronomischen Fläche sei verbesserungswürdig. „Momentan muss jeder, der nur einen Kaffee trinken möchte, Kurabgaben zahlen.“ Mit einer wellenartig geschwungenen Naturstein-Mauer in Sitzhöhe soll dieser Bereich zukünftig vom Strand abgetrennt und gleichzeitig vergrößert werden. „Wir versuchen, eine Lösung zu finden, die den besten Ausgleich zwischen vielen verschiedenen Interessen bringen kann“, erklärt der Bürgermeister. Gastronomen, Badegäste, Strandkorbnutzer und Familien – sie alle wollen ihren geschützten Bereich am Möltenorter Strand haben. Die besondere Schwierigkeit liegt in der Natur der Sache: Der kleine Strandabschnitt bietet nur begrenzte Möglichkeiten.

 Möglicherweise wird das Thema Strandpromenade in der kommenden Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses am Mittwoch, 14. September, noch einmal auf die Tagesordnung kommen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Heikendorfer Ratssaal.

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