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Behrensdorf ist wieder ganz sicher

Strandwall repariert Behrensdorf ist wieder ganz sicher

Die erste Reihe des Küstenschutzes am Strand in Behrensdorf steht wieder fest und sicher. Auf einer Länge von 150 Meter lässt die Gemeinden den durch die Ostseeflut im Januar beschädigten Strandwall wieder aufschütten. Die Arbeiten kosten 100000 Euro.

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Ein Muldenkipper transportiert Steine in einem Lehmgemisch am Strand von Behrensdorf. Die Ostseeflut hatte Löcher in den Strandwall gefressen.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Behrensdorf. Bürgermeister Manfred Krumbeck lässt keinen Zweifel daran, dass man im Januar noch relativ glimpflich davon gekommen ist. Der Strandwall hat gehalten. Gerade noch. Bis auf einen Rest von etwa einem Meter haben die Wellen und der Sturm die Erde weggespült. Dann hätte nur noch die zweite Küstenlinie, der 2,50 Meter hohe Schutzdeich, Überschwemmungen in Teilen von Behrensdorf verhindern können.

Lehm im Inneren soll den Strandwall stabiler machen

Wasserbauingenieur Peter Heidel will das Stück neuen Strandwall besonders sicher machen. Sein Kern besteht aus einer Mischung von Steinen und zähem Lehm. Die 600 Kubikmeter Material stammen aus der Kiesgrube im benachbarten Emkendorf. Lehm findet sich üblicherweise nicht in einem natürlichen Strandwall, aber er macht ihn stabiler, wenn die Ostsee wieder einmal mit Wucht anrollen sollte. Über diesen harten Kern kommt tonnenweise Sand und Geröll, die die Flut an dieser Stelle noch zurückgelassen hat.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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