4 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Strohfiguren unter dem Hammer

Nach den Korntagen Strohfiguren unter dem Hammer

Schon als Frank Duffner mit Charly den ersten Stroh-Hund aufrief, wurden jede Menge 5-Euro-Scheine gezückt. Am Ende erbrachte die Versteigerung der Strohfiguren in Probsteierhagen 775 Euro, die an Jugendprojekte in der Gemeinde gehen. Pferd und Reiter ziehen zum Hofladen im ehemaligen Wasserwerk.

Voriger Artikel
15-Jähriger nach Verfolgungsfahrt festgenommen
Nächster Artikel
Pflanzaktion für bunt blühende Hecke

Maike Rühr und Thomas Schröder haben Pferd und Reiter für den Hofladen in Schrevenborn ersteigert.

Quelle: Thomas Christiansen

Probsteierhagen. Es gehe hier um Strohfiguren im Wert von 10000 Euro, meinte Frank Duffner, der kurzfristig für den erkrankten Rüdiger Boll als Auktionator eingesprungen war. Schließlich habe das Strohfiguren-Team „viel Zeit und Schweiß“ für den Wettbewerb zu den Probsteier Korntagen eingesetzt, in den Kreationen steckten mindestens 500 Stunden Arbeitskraft, meinte Duffner von dem Hochstand aus, den das Team ebenfalls aus Stroh gebaut hatte, damit Kinder von dort aus einen besseren Blick auf die am Schloss aufgestellten Figuren hatten.

 Wie üblich wurde amerikanisch versteigert. Kristiane Göttsch und Ingo Steffen vom Strohfiguren-Team sammelten die 5-Euro-Scheine ein. Charly sei kinderlieb, stubenrein und vertrage sich auch mit Katzen, pries Duffner den ersten der Stroh-Hunde an. Nach zögerlichem Start gingen immer mehr Arme hoch, bis am Ende Siegfried Klopsch, der von Peter Lüneburg die Leitung des Strohfiguren-Teams übernommen hatte, den Zuschlag erhielt. Bis dahin waren stolze 120 Euro zusammengekommen.

 Nachdem Daisy nur 25 Euro erzielte, warb Duffner für den nächsten Hund noch mehr: „Lulu kommt jeden Morgen mit der Zeitung.“ Trotzdem schien jetzt bei 30 Euro Schluss, doch als Duffner gerade „zum Dritten“ ausholen wollte, gingen vier Arme gleichzeitig hoch – am Ende wurden es 60 Euro für Lulu. So ging es dann noch mehrfach, als der Hochstand, Fuchs Herbert und weitere Hunde versteigert wurden.

 Als es um Pferd und Reiter ging, zückten vor allem Thomas Schröder und Maike Rühr immer wieder neue 5-Euro-Scheine, bei 135 Euro bekamen sie den Zuschlag. Die großen Figuren ziehen nun zum Hofladen im ehemaligen Wasserwerk im Ortsteil Schrevendorf.

 Der letzte Hund Lotte erzielte stolze 175 Euro. „Lulu braucht noch jemand dazu“, meinte Iris Köpke vom Markttreff, nachdem ihr Mann Carsten zuvor schon einen Hund ersteigert hatte.

 „Sehr zufrieden“ zeigten sich am Ende Siegfried Klopsch und das ganze Strohfiguren-Team. Zu dem Auktionsergebnis von 775 Euro kommen noch rund 150 Euro aus dem Getränke- und Imbissverkauf hinzu. Die Gesamtsumme geht an die Jugend des Dorfs.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3