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Studt dankt für Flüchtlingsarbeit

Schönkirchen Studt dankt für Flüchtlingsarbeit

Die Flüchtlingsbetreuung in der Gemeinde Schönkirchen läuft laut Bürgermeister Peter Zimprich „ganz hervorragend“. Davon konnte sich am Sonntag Innenminister Stefan Studt bei einem Treffen des gut 60-köpfigen Helferkreises im historischen Schönkirchener Hörn-Huus ein Bild machen.

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Innenminister Stefan Studt (Zweiter von links), hier im Gespräch mit (von links) Bürgermeister Peter Zimprich, Gemeindevertreter Hardo Patz und Carlo Bauer vom Flüchtlingshilfeverein und Koordinatorenkreis, machte sich in Schönkirchen ein Bild von der Flüchtlingsbetreuung an der Basis.

Quelle: Christoph Kuhl

Schönkirchen. „Ohne dieses so wichtige ehrenamtliche Engagement wäre Integration kaum möglich“, dankte Studt jetzt in Schönkirchen allen freiwilligen Helfern im Lande für ihre unterstützende Arbeit an der Basis. Die Flüchtlingsbetreuung in der Gemeinde ist vielfältig und auf breite Beine gestellt.

 Gesteuert werden die einzelnen Angebote für die knapp 90 Flüchtlinge verschiedener Nationalitäten von einem sechsköpfigen Koordinationskreis. Da ist beispielsweise im Pastor-Sievers-Haus einmal monatlich bei einem für alle offenen Angebot gemeinsames Kochen angesagt. Auf dem Sportgelände Augustental wird immer sonnabends hauptsächlich Fußball gespielt. Dazu gibt es eine Kleiderkammer, eine Fahrrad-Werkstatt und neben den Sprachangeboten auch die Möglichkeit für die Flüchtlinge, sich im Alltag begleiten zu lassen.

 Ein ganz wichtiger Baustein sei laut Carlo Bauer, dem Vorsitzenden des Flüchtlingshilfevereins, zudem der wöchentliche Treff im Hörn-Huus. Bei diesem mittlerweile unverzichtbaren Freizeitangebot habe sich das Hörn-Huus seit Sommer 2015 zu einem Ort der Begegnungen entwickelt, wo Kontakte auch zur einheimischen Bevölkerung geknüpft und dank des WLAN-Internetzugangs der direkte Draht in die Heimat genutzt werde.

 Studt zeigte sich von der Flüchtlingsarbeit beeindruckt und legte den vielen anwesenden Helfern, die auf Einladung der Gemeinde und der Gemeindevertretung auch zum Kennenlernen untereinander gekommen waren, einige Zahlen vor. Danach seien 2015 in Schleswig-Holstein 55000 Asylsuchende eingetroffen, für weitere 60000 sei das Land nur Durchgangsstation auf dem Weg nach Skandinavien gewesen. Aktuell seien landesweit 35000 Flüchtlinge registriert. Die einmalige Integrations- und Aufnahmepauschale für die Gemeinden habe das Land nochmals angehoben, erklärte Studt. Sie belaufe sich seit dem 1. März auf 2000 Euro pro Person.

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