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THG-Schüler demonstrieren lautstark

Preetz THG-Schüler demonstrieren lautstark

Mit Plakaten und lauten Sprechchören zogen am Mittwoch Schüler, Eltern und Lehrer der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule durch Preetz. „Stoppt die Auslagerung“, forderten sie. Aufgrund der Platznot am Castöhlenweg sollen die zehnten Klassen im Schuljahr 2016/17 am Standort Hufenweg unterrichtet werden.

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Hunderte von Schülern, Eltern und Lehrern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule demonstrierten gegen die Verlagerung von Klassen vom Standort Castöhlenweg an den Hufenweg.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Gemeinschaft klaut“, riefen die Kinder und Jugendlichen immer wieder. Am frühen Abend hatten sich die Teilnehmer der Demonstration vor der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) in Preetz versammelt und zahlreiche Laken aneinander geknotet, um ihre Verbundenheit zu signalisieren. Durch die Kührener und Kirchenstraße marschierten sie zum Marktplatz, wo sie für eine Kundgebung stoppten. Anschließend ging es durch die Bahnhofstraße zum Rathaus und danach in den gegenüber liegenden Ratssaal zur Sitzung des zuständigen Haupt- und Finanzausschusses.

„Wir haben festgestellt, dass wir eine höhere Aufmerksamkeit erzielen müssen“, begründete Doris Pahlke vom Vorstand des Schulelternbeirats der TH die Idee für die Demo. Seit November tage der Planungszirkel mit Vertretern der Stadt, der Politik und den Schulleitungen. „Doch die Fraktionen beraten im stillen Kämmerlein“, kritisiert sie. „Eine Begehung durch die Schulen hat bisher nicht stattgefunden.“ Dies sei keine vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

Im Gepäck hatte sie fast 600 Unterschriften gegen die Auslagerung von Klassen und für einen Anbau am Castöhlenweg. Abgelehnt werde auch die Idee, die fünften und sechsten Klassen am Hufenweg zu beschulen. „Wir wollen ein Konzept für alle Standorte“, forderte Doris Pahlke. Kinder und Eltern fehle derzeit die Planungssicherheit. Außerdem seien die Schulen am Hufenweg nicht behindertengerecht und müssten umgebaut werden. 

Hier sehen Sie die Bilder der Demo der THG-Schüler in Preetz.

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In der Einwohnerfragestunde wies ein Vater darauf hin, dass die Verlagerung der zehnten Klassen nicht gerade optimale Rahmenbedingungen für einen guten Schulabschluss böten. Ein Zuhörer kritisierte, dass die Lehrer zukünftig in den Pausen hin und her pendeln müssten. 

„Wir wollen eine Gemeinschaftsschule bleiben“, erklärte auch Schüler Justus. Auf der anderen Schule hätten sie keinen Kontakt mehr zu den anderen Schülern, und das pädagogische Konzept würde nicht mehr funktionieren. „Das ist schon sehr ärgerlich, wenn man uns auseinander reißt.“

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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