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Leistungsfähig auf hoher See

Tag der Seenotretter Laboe Leistungsfähig auf hoher See

Zu fast 2200 Einsätzen in Nord- und Ostsee waren die Seenotretter im vergangenen Jahr unterwegs. An diesem Sonntag bietet der Tag der Seenotretter Einblick in ihre Arbeit.

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Chance für den Neuanfang

Seenotretter der „Berlin“ aus Laboe im Übungseinsatz.

Quelle: Michael Kaniecki

Laboe. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, finanziert sich ausschließlich aus Spenden, die auch aus den südlichen Bundesländern fließen, wie die DGzRS betont. Im vergangenen Jahr kamen 20,8 Millionen Euro an Spenden zusammen – ähnlich wie in den Jahren zuvor. Einen wesentlichen Anteil am Gesamtetat machen Erbschaften aus, die 2014 rund 12,5 Millionen Euro betrugen.

 Bei den knapp 2200 Einsätzen wurden im vergangenen Jahr 55 Menschen aus akuter Seenot gerettet und 713 Personen vor drohenden Gefahren in Sicherheit gebracht. Durchschnittlich rückten die Helfer sechsmal pro Tag aus. Etwa 180 fest angestellte Mitarbeiter und 800 freiwillige Seenotretter sind rund um die Uhr in Bereitschaft. Die DGzRS verfügt nach eigenen Angaben über eine Flotte von 60 Kreuzern und Rettungsbooten und betreibt 54 Stationen an Nord- und Ostsee.

 Am Tag der Seenotretter zeigt die Gesellschaft den Besuchern, was sie leisten kann – und hofft dabei auch auf zusätzliche Spenden und neue Förderer. In Laboe bietet die DGzRS am Sonntag, 26. Juli, von 11 bis 17 Uhr in und vor dem Hafen Open Ship, Rundfahrten in Rettungsbooten und Rettungsübungen an. Für neue Förderer gibt es Begrüßungsfahrten mit der „Berlin“ sowie ein Sonderzertifikat.

 Nach der von den Typhonen der im Hafen liegenden Schiffe begleiteten Eröffnung um 11 Uhr durch den Vormann des in Laboe stationierten Seenotkreuzers „Berlin“, Michael Müller, kann das Schiff besichtigt werden. Um 12.30 Uhr wird im Hafen gezeigt, wie Personen aus dem Wasser geborgen werden. Geplant sind auch gemeinsame Vorführungen der „Berlin“ und eines SAR-Hubschraubers vom Typ Seaking (zirka 14 Uhr), das Abschleppen von Booten (zirka 15 Uhr) und eine Feuerlöschübung (zirka 17 Uhr).

 Auf den beiden Seenotrettungsbooten „Walter Rose“ und „Crempe“ können Besucher den ganzen Tag über selbst zur Rundfahrt starten.

 Moderiert wird der Tag in Laboe von Rolf Wannags, dem ehrenamtlichen Mitarbeiter der DGzRS, der auch die Filmvorträge im Informationszentrum Nord der Seenotretter am Hafen in Laboe hält. Neben den Vorführungen werden auch Modellboote, maritimes Kunsthandwerk, Irish Folk von Mick Finnigan und Shantys sowie Aktionen für Kinder und eine Ausstellung von Harley-Davidson-Motorrädern geboten.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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