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Sportlich spielerisches Programm

Tag der offenen Tür Sportlich spielerisches Programm

Rund 6000 Besucher zählte die Bundeswehr am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der Marineunteroffizierschule (MUS) in Plön. Die große Waffenschau zog das Interesse besonders vieler Gäste auf sich. In den Reihen der Fahrzeuge stand auch die jüngste Anschaffung der Bundeswehr: der Eagle V.

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Military Fitness: Die Soldaten schieben einen Balken über ihre Köpfe hinweg. Der letzte rennt dann noch vorn und nimmt den Balken wieder in Empfang.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Plön. Noch nicht einmal 1000 Kilometer hatte das in Plön gezeigte gepanzerte Führungsfahrzeug auf dem Tacho. So frisch ist das Gefährt, dessen Scheiben aus Panzerglas bestehen, erst in der Truppe. Das Seebataillon Eckernförde verfügt über fünf Eagle V, die in der Schweiz gefertigt werden. Der neun Tonnen schwere Koloss schafft mit seinen 250 PS eine Tempo von 110 Stundenkilometern auf der Straße. Kaum zu glauben bei den wuchtigen Ausmaßen. Die Panzerung hält einer Explosion von sechs Kilo TNT stand und bietet einen guten Schutz für die vier Besatzungsmitglieder. 

Das Panzeraufklärungsbataillon 6 aus Eutin stellte seine Späh-Möglichkeiten zur Schau, zu denen verschiedene Drohnen-Typen zählten. Von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen bestaunt wurde das Innere der Spähpanzer Fuchs und Fennek.

Hier sehen Sie Bilder vom Tag der offenen Tür an der MUS Plön.

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Die Bundeswehr zeigte sich am wohl letzten Sommertag des Jahres auch von ihrer sportlichen Seite. Soldaten absolvierten in voller Montur den Hindernisparcours, von den Zuschauern angesichts der Temperaturen etwas bemitleidet. Gleich nebenan übten sich Männer im Frühsport: Liegestütze, Kniebeugen, Situps – und dann das ganze noch einmal von vorn. Schon nach wenigen Minuten rann ihnen bei der Hitze der Schweiß von der Stirn. „Da geht noch was“, feuerten sich die jungen Marinesoldaten gegenseitig an.

Ein besonderes Suchspiel hielt die Bundeswehr in einem kleinen Waldstück parat. Die Besucher mussten in dem Unterholz getarnte Schützen entdecken.  Die Männer hatten sich mit Gräsern, Zweigen und Tarnfarbe im Gesicht so gut der Umgebung angepasst, dass sie nicht alle entdeckt wurden. Umso größer das Erstaunen beim Publikum, wenn sie sich plötzlich aus ihren Verstecken erhoben, die nur wenige Meter von den Zuschauern entfernt lagen.

Aus Berlin angereist war ein Dutzend Soldaten des Wachbataillons, das vor Staatsgästen oder bei besonderen Gelegenheiten Aufstellung nimmt. Sie können nicht nur strammstehen, sondern sind geübt als sogenanntes Drill-Team. So nennt man Einheiten, die Kunststücke in der Handhabung der Waffen beim Marschieren zeigen.  Die Wachsoldaten warfen sich ihre Karabiner zu oder wirbelten mit ihnen durch die Luft.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
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